
Von Uwe Ade Schopfloch. Als "Tag der Freude für Schopfloch und als Tag der Freude für den ganzen Landkreis Freudenstadt" betrachtete Landrat Klaus Michael Rückert die Einweihung der neuen Sporthalle in Schopfloch.Mit dem Festakt, der Namensgebung zur Eugen-Hornberger-Halle und einem Tag der offenen Tür wurde die Einweihung gebührend und mit vielen Aktivitäten gefeiert.
Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Sport waren beim Festakt ebenso dabei wie Gemeinde- und Ortschaftsräte. Auch Gerhard Schuler war unter den Gästen, der mit dem Namensgeber der neuen Halle die Homag vor über 50 Jahren gegründet hatte. Ein auflockerndes Programm boten Schüler der Schopflocher Schule und Gruppen der Sportvereine Schopfloch und Oberiflingen. Der Posaunenchor und der Männergesangverein Schopfloch umrahmten den Festakt und die Namensgebung.
Minister Alexander Bonde unterstrich, dass Schopfloch schon von vielen Förderprogrammen des Landes profitiert habe. Der Minister sah den Neubau als klares Signal für den Schulstandort Schopfloch. "Die Sporthalle war notwendig, sie ist kein Luxus für die Gemeinde und sie ist städtebaulich sehr gut eingebunden", stellte Landtagsabgeordneter Norbert Beck (CDU) heraus. "Das Bauwerk ist gelungen", sagte Beck.
"Sie haben in den vergangenen Jahren viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt", richtete Landrat Klaus Michael Rückert ein Lob an Bürgermeister Klaas Klaassen.
Der Schultes zeigte sich dankbar, dass die Gemeinde Schopfloch mit der neuen Sporthalle ihr größtes Hochbauvorhaben in ihrer Geschichte verwirklichen konnte. Mit dem 3,1 Millionen Euro-Projekt habe die Gemeinde ein sichtbares Bekenntnis zu ihrer Schule sowie zu Sport treibenden Vereinen und Gruppen abgelegt. Der Spatenstich war im Juli 2010, Richtfest wurde im März 2011 gefeiert, und seit Ende Oktober ist die neue Halle in Betrieb. Klaassen wies auch darauf hin, dass man noch in diesem Jahr mit dem Umbau der Mehrzweckhalle zur neuen Veranstaltungshalle das Hallenkonzept zum Abschluss bringen wolle. Die positiven Aspekte des Schulsports stellte Rektor Hans Schmidt heraus und freute sich: "Das lange Warten hat sich gelohnt. Die Schüler sind bereits mit Freude und Begeisterung in der neuen Halle." "Ich kann nur sagen, ein Traum ging in Erfüllung", dankte der Vorsitzende des Sportvereins Schopfloch, Erich Adrion, in seinem Grußwort für die Sport treibenden Vereine und Gruppen. Die Daten der 41 mal 29 Meter großen Halle nannte Architekt Rolf Malessa. Städtebauliche Aspekte, Funktionalität und nachhaltiges Bauen seien mit diesem Bauwerk verwirklicht worden. An Bürgermeister Klaas Klaassen überreichte der Architekt symbolisch den Schlüssel. Eine Ehrenbank war für die Familie Hornberger auf der Tribüne reserviert. "Es ist mir und meiner Familie eine große Freude, heute diese Halle nach meinem Vater zu benennen", sagte Ingrid Hornberger-Hiller. Mit Sohn Michael enthüllte sie nach dem Festakt den Namenszug an der Halle. Klaassen hatte zuvor angemerkt, dass der 2003 verstorbene Ehrenbürger Eugen Hornberger mit seinem Lebenswerk, der Homag, den Grundstein für den Wohlstand von Schopfloch gelegt habe.