
Von Claudius Eberl Schonach. Zu den traditionellen Fußballturnieren hatte die AH-Mannschaft des FC Schonach am Wochenende eingeladen. Das Wetter passte, so wurde es zu einem erfolgreichen Event mit vielen Toren.
Am Freitagabend spielten die Schonacher Vereine um den Wanderpokal der Gemeinde. Acht Mannschaft hatten sich angemeldet.
Besonders gefreut haben sich die Veranstalter, dass der Musikverein mal wieder dabei war. Zwar erreichte dieser nur den achten Platz, aber er hatte auch mit Abstand das jüngste Team und schließlich stand ja auch der Spaß im Vordergrund. Wobei das nicht heißt, dass nicht hart gekämpft wurde.
Das Endspiel etwa konnte erst im Neun-Meter-Schießen entschieden werden und zwar für den Schützenverein. Der besiegte am Ende den Skiverein Rohrhardsberg und durfte den Wanderpokal der Gemeinde Schonach für ein Jahr mit nach Hause nehmen.
Für alle Spieler gab es noch Getränkegutscheine. Da man keine Startgebühren verlangte, gab es daher auch keine weiteren Preise. Die weiteren Plätze: Turnverein I, Stammtisch "Berggeister", FC Jugendtrainer, Turnverein II, MGV und eben der Musikverein. Interessant fand Turnierleiter Christian Hock die Altersunterschiede: Der jüngste Spieler, Benedikt Kunze, war gerade mal neun Jahre alt, der älteste, Erich Heizmann, 72.
Nach den Spielen versammelten sich die Teilnehmer im Festzelt. Dort sah man sich gemeinsam das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft an. In der Halbzeitpause führte AH-Vorsitzender Markus Wisser die Siegerehrung durch. Danach gab es Musik vom Plattenteller.
Weiter ging es am Samstag. Nun waren die Alten Herren (AH) dran. Sieben Teams waren hier gemeldet. Jeweils zwölf Minuten spielte jeder gegen jeden. Hier winkte dem Sieger ein Pokal sowie den drei Erstplatzierten ein Geldpreis. Am Ende siegte der SV Rohrbach. Die weiteren Platzierungen: SV Weiterstadt, FVW Klostereichenbach, SC Freiamt, FC Hellas Marpingen, SC Rosenfeld und der FC Triberg.
Am Ende zeigten sich Markus Wisser, Turnierleiter Christian Hock und Organisator Daniel Schneider sehr zufrieden mit den Turnieren. "Die Spiele liefen fair ab und vor allem spielte das Wetter in diesem Jahr mit", freuten sich alle und machten sich auf zum benachbarten Volksfest.