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Von Hans-Jürgen Kommert Schonach. Großereignis für Siegfried Burger und seine Helfer vom Skiverein Rohrhardsberg (SVR): Die Schwarzwaldmeisterschaften für Schüler, Jugendliche, Damen und Herren sowie die dazu gehörenden Staffeln forderten den kleinen Verein am Wochenende bis zum letzten Mann.Am Samstag waren beim Schwarzwälder Läufertag insgesamt etwa 30 seiner Leute im Einsatz. "Heute werden die Staffeln gelaufen, da brauchen wir etwas weniger Manpower", erklärte der Organisationschef Siegfried Burger im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Für den Sonntag mit den Einzelläufen seien da etwas mehr Leute an der Strecke im Schonacher Skistadion Wittenbach gefragt. "Wir erwarten da etwa 250 bis 300 Starter, da werden zwischen 40 und 50 Leute von uns im Einsatz sein", war sich Burger am Samstag sicher.
Bei wunderschönem Winterwetter gab es nur ein einziges Manko: Es war bitterkalt. Mag dies die wenigsten Läufer gestört haben, war dies bei den jungen Läuferinnen und vor allem auch bei den nur wenigen Zuschauern ganz anders. Was als Ereignis für Familien und Freunde des Langlaufsports gedacht war, zollte der Kälte Tribut.
Nicht nehmen ließ sich das Ereignis einmal mehr auch Bürgermeister Jörg Frey. Er harrte lange neben der Strecke aus, zumindest am Samstag. Erst als sicher war, dass die Damen in der Staffel einen Heimsieg landen würden und die Schülerinnen auf Rang zwei ankommen, zog er sich zurück. Unterdessen wurden die Herren, in den ersten Runden noch ganz vorn, bis auf den vierten Rang durchgereicht (wir berichteten im Lokalsport).
Fachmännisch moderierte der SVR-Vorsitzende die Durchgänge, machte hier und da darauf aufmerksam, wo der oder jener Läufer gerade unterwegs ist. Das war sehr leicht möglich, hat man doch im Skistadion fast den gesamten Streckenverlauf im Blick.
Bei den Staffeln waren die Langläufer des Skivereins St. Georgen besonders erfolgreich. Bei den Herren setzten sie sich dank einer fulminanten Schlussrunde des Startläufers Nathan Lehmann durch. Dessen Vorsprung wurde durch Thomas Kopp noch ausgebaut. Schlussläufer Björn Hermann musste sich vom heraneilenden Jonas Böhler vom Vorjahressieger SC Münstertal Sekunde um Sekunde abnehmen lassen und brachte von fast eineinhalb Minuten gerade noch knapp zehn Sekunden Vorsprung mit nach Hause.
Ein dickes Lob gab es seitens der Athleten und Betreuer für die Gastgeber: Bestens präparierte Strecke und vorbildliche Organisation, dazu wurde auch bestens für das leibliche Wohl aller gesorgt.
Profis der volkstümlichen Musik liefern im Haus des Gastes eine routinierte Show ab.