Schonach Es herrscht tolle Wettkampfstimmung

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Thomas Burger und Anna Papadopoulos stehen bei der Ausstellung zur Veranstaltung mit Rat und Tat zur Verfügung. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Hans-Jürgen Kommert und Michael Kienzler Schonach. Das Skidorf Schonach erlebt derzeit vielerlei Höhepunkte mit dem Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" und "Jugend trainiert für Paralympic". Sicherlich einer der Feinsten, auch von Kultusminister Stoch hoch gelobt, war die Eröffnungsfeier.Voll des Lobes für den Ort und die Ausrichtung des Bundesfinales zeigten sich gestern auch die Betreuer der Ausstellung der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) im Haus des Gastes, die für Olympia und die Veranstaltung wirbt. Anna Papadopoulos ist zum zweiten Male hier und war schon im Vorjahr hellauf begeistert. Ihr neuer Kollege Tobias Burger schlägt in dieselbe Kerbe. Der viele Schnee kann den Wahl-Frankfurter nicht abschrecken. Er empfindet den Schwarzwald als eine "Super-Landschaft", die ihm gefallen könnte – wenn sie für die Arbeit nicht so weit vom Schuss wäre.

"Die Leute hier sind alle sehr aufgeschlossen und richtig nett", berichten die Beiden. Sie bieten ein Quiz zum Thema Olympia an – da muss man schon genau die Ausstellung betrachten, die auf zwölf allgemeinen Tafeln zum Thema Olympia besteht – und einigen weiteren zur Winter-Olympiade. "Wir sprechen hier auch häufig mit Lehrern, die sich von uns Unterrichts-Material zusammenstellen lassen", so die Sportwissenschaftlerin Papadopoulos. Toll findet sie, wie sich die jungen Sportler mit ihren behinderten Kollegen beim Ausfüllen des Quiz auseinandersetzen.

Auch in diesem Jahr ist eine Abordnung der Nationalen Anti Doping Agentur NADA vor Ort. "Doping, ein Thema schon für so junge Sportler?", wird man sich nun fragen. Die beiden jungen Frauen am Stand sprechen in erster Linie von Prävention. Sie zeigen den Sportlern aber auch, dass sie in den nächsten Jahren verstärkt kontrolliert werden, wenn die Erfolge sie im Sport weiter voranbringen. Vor allem lernen sie hier, wie die Kontrollen vonstattengehen.

Zur selben Zeit fanden gestern in der Loipe im Skistadion Wittenbach die ersten Entscheidungen im Skilanglauf statt. Der SC und heimische Schüler sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Der war laut SC-Vorsitzendem Gunter Schuster heuer nicht ganz einfach zu gewährleisten, denn neben den Startern für "Jugend trainiert für Olympia" fand erstmals auch der offizielle "Paralympische Wettbewerb Skilanglauf" jeweils für blinde und sehbehinderte sowie für geistig behinderte Schüler statt. Wobei sich allein die Anzahl der Sportler nahezu verdoppelte.

Neben den Langlauf-Wettbewerben zeigten junge Biathleten an einem Stand, wie ihre Sportart funktioniert, was sehr viel Beachtung fand.

Als kompetenter Moderator war der heimische Olympiasieger Hans-Peter Pohl tätig. Er kommentierte vormittags die Langläufe und nachmittags die Demonstrationswettbewerbe Ski alpin und Sprunglauf am Winterberg. Pohl interviewte auch den prominenten Gast, Skispringer Martin Schmitt, der Kommentare zu Sprüngen der Nachwuchsadler abgab und viele Autogramme schreiben musste. Die sechs Teilnehmer des Regionalteams Schonach-Rohrhardsberg waren: Jonas Jäkle, Claudio Haas, Tim Hettich, Raphael Fischer, Benedikt Kuner und Nico Feser.

Der Cheftrainer des Nachwuchses in Baden-Württemberg, Markus Cramer, Ministerialrat Karl Weinmann, die stellvertretende Referatsleiterin Helga Holz vom Ministerium Kultus, Jugend und Sport sowie weitere Landestrainer schauten sich die Leistungen des Nachwuchses, die leichter Schneefall nicht schmälern konnte, bei den einzelnen Wettbewerben an.

Der Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Christian Wassmer aus Lausanne, verfolgte gestern ebenfalls im Vorfeld der Olympischen Jugendspiele 2014 Wettkämpfe am Vormittag im Wittenbachtal und war vom dortigen Technikparcours ganz begeistert. Nicht minder gut war die Begeisterung bei den jungen Teilnehmern, die in in ihren Wettkampfpausen ihre Kollegen kräftig anfeuerten.

Wie Schonachs Bürgermeister Jörg Frey betonte, sind die Wettkämpfe "auch eine wahnsinnige Belebung des Winterbergs. Man sieht die vielfältigen Möglichkeiten die neuen Wettkampfformen kommen sehr gut an und wir haben das Ganze sehr gerne organisiert".

40 Schüler der Dom-Clemente-Schule halfen im Schichtdienst, 15 Schüler des OHG Furtwangen am Winterberg, dazu viele Helfer vom Skiteam und der Jugendfeuerwehr, insgesamt waren 150 Helfer tätig, laut Heidi Spitz vom Organisationsteam.

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