Von Hans-Jürgen Kommert

Schönwald. Bereits in einer vorhergehenden Sitzung hatte Bürgermeister Hans-Georg Schmidt als Vorsitzender des Skiclubs gebeten, das von Mitgliedern des Vereins geschlagene Holz selbst vermarkten und den Erlös für die Baumaßnahmen um die Jugendschanze behalten zu dürfen. War es zunächst um "sechs, sieben Bäume" gegangen, hatte der zuständige Förster so viele Bäume angezeichnet, dass letztlich 71,7 Festmeter Holz zusammen kamen. Dies sei nun bereits durch den Forst vermarktet worden, dabei sei ein Erlös von rund 5580 Euro zu Stande gekommen. Das Geld parke derzeit bei der Gemeinde.

Nach längerer Debatte schloss sich die Mehrheit der Gemeinderäte dem Antrag von Johannes Göppert an. Der hatte vorgeschlagen, aus dem Gesamterlös alle Kosten zu überweisen, also die der Aufbereitung durch den Skiclub und die nicht unerheblichen Rückekosten sowie der Beitrag für Beförsterung und Verkauf über die Forstbetriebsgemeinschaft. Von dem verbleibenden Reingewinn könne der Skiclub dann die Hälfte erhalten.

Die nächste Bitte kam wiederum von einem Verein und wieder ging es um Holz: Johannes Groß, der Vorsitzende des FC Schönwald, habe ihn angesprochen, ob die Gemeinde dem Fußballclub fünf bis sechs Festmeter Holz zur Verfügung stellen könne, damit dieser die begonnene Baumaßnahme am Vereinsheim beenden kann.

Bürgermeister Hans-Georg Schmidt stellte sich vor, dass dieses Holz vielleicht ebenfalls bei der Schanze geschlagen werden könnte, da laut Forst dort noch immer zu viel Starkholz stehe. Dieses Holz werde dann nicht vermarktet, sondern direkt verarbeitet. Diesem Ansinnen stimmten die Ratsmitglieder einstimmig zu.

Ein kleines Baugesuch hatte die Firma Hock. Sie will die vorhandene Bushaltestelle "Umspannwerk" mit einem Buswartehäuschen aus Edelstahl V4A versehen, einem hochnoblen Material. Zunächst soll das einseitig auf der "Hock-Seite" geschehen, später könne auch auf der anderen Seite ein Häuschen dazu kommen. Zugleich bat die Firma aber darum, die Haltestelle umbenennen zu dürfen in "Haltestelle Hock". Allgemeiner Tenor war, dass man es gut finde, wenn auf der "Hock-Seite" ein solches Häuschen stünde. "Bei der anderen Seite muss man zunächst schauen, wie ein solches Häuschen auf die Sicht zum Stausee wirkt", war die Aussage von Johannes Göppert, Wolfgang Storz und auch Christine Zimmermann.