Schönwald (hjk). Wohl etwas dem Schnee geschuldet fiel der Besuch bei der Nikolausfeier des Turnvereins Schönwald aus. Der Weg in die Sporthalle, verbunden mit nur wenigen Parkplätzen, und das heftige Winterwetter hielten am Sonntag einige Bürger ab.

Mit turnerischen und tänzerischen Vorführungen, verbunden mit viel Spiel und Spaß, zeigten die Turnerkinder dem Nikolaus und auch den Eltern, Geschwistern, Großeltern und Freunden des Turnvereins, was in der Sporthalle alles möglich ist. In der Pause zwischen den Vorführungen der Jüngeren und der Älteren wurden auch Kaffee und Kuchen und sonstige Getränke für die Besucher und kleinen Akteure des Nachmittags bereit gehalten.

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Doch begonnen wurde nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Martina Faller mit den Allerjüngsten, der Mutter-Kind-Gruppe um Waltraud Bäuerle. Die leicht dezimierte Gruppe zeigte schon jetzt den Weg in die Zukunft mit dem Schulbus auf. Die Kindergartenkinder sind die "Rasselbande". Sie werden betreut von Nina Maurer und Carmen Eschle-Sinclair. Und sie zeigten einen beherzten Umgang mit dem Gymnastikstab und erfreuten die Besucher, auch wenn so manches Mal ein Stab knallend auf dem Boden aufschlug.

Die Vorschulkinder, die gemeinsam mit den ersten beiden Schulklassen auftraten, zeigten große Sprünge, die unter Mithilfe eines Trampolins auch bestens gelangen. Nach einer kleinen Pause präsentierten außerplanmäßig vier Mädchen einen Tanz mit Geräten, den sie in Eigeninitiative mit ihrer Trainerin Alina Hettich einstudiert hatten, bevor Martina Faller mit Unterstützung von Benjamin Maurer und ihre Mädels und Jungs in den Klassen drei bis sechs und sechs bis sieben Wettkampfübungen aufführten, wie die jungen Nachwuchsturner sie beherrschen müssen. Dazu gab es Erklärungen der Trainerin.

Bevor der abschließende Tanz der Jugendgruppe um Ramona Kern und Jasmin Ganter begann, zeigte Martin Dilger mit seinen Tischtenniskollegen, was ihnen zum Thema eingefallen war.

Zwischen den Vorführungen hatte die Vorsitzende Spiele eingebaut, bei denen die Kinder mit oder gegen die Eltern antreten mussten. In der Regel gingen die Kinder als Sieger aus dem Wettstreit. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung, die einen besseren Besuch verdient gehabt hätte.