Schönwald (hjk). Alle Jahre wieder treffen sich auch die protestantischen Senioren der Raumschaft, um gemeinsam mit Pfarrer Markus Ockert und seiner Frau das Jahr in einer Adventsfeier ausklingen zu lassen.

Zum zehnten Mal stehe er jetzt hier, stellte Ockert bei der kleinen Andacht, die er im evangelischen Gemeindesaal in Schönwald hielt, fest. Damals habe er noch gemeinsam mit dem Ruhestandspfarrer Wilfried Frech aus St. Georgen die Andacht gehalten.

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Wenn er Nachrufe halte, sagen ihm viele Menschen beim Lebenslauf, der sei doch nicht wichtig. "Doch das Leben eines Menschen ist wichtig vor Gott, alles, was im Leben eines Menschen war, ist auch Gott wichtig, es hat Gewicht vor Gott", machte er den etwa 30 älteren Bürgern klar, die trotz des Winterwetters den Weg in den Schönwälder Gemeindesaal gefunden hatten.

Nachdem sich die Senioren über Musik und Tanz der jungen Schüler von Beate Adam aus der musikalischen Früherziehung und ihrer Blockflötengruppe erfreut hatten, gab es Kaffee und Kuchen an festlich gedeckten Tischen.

Der Pfarrer hatte sich nach eigenen Angaben noch extra auf den Weg "vorbei an Eisbären und reitend auf Robben" auf den Weg gemacht, um Wein zu besorgen. Unterdessen ließen sich die Senioren aus drei Gemeinden von ­Beate Adam, Marianne Kätsch-Jung, Heike Rombach und Erika Eimer wiederum mit Flötenmusik unterhalten.

Gemeinsam mit dem Pfarrer wurden Kirchenlieder angestimmt, untermalt auf dem Klavier von Annemarie ­Glettenberg. Zum Abschluss gab es einige besinnlich-freche Geschichten. Marianne Kätsch-Jung berichtete von den Problemen, die Erich Kästner mit Weihnachten hatte ("Ein Kind hat Kummer") und Tina Schiller-Ockert erzählte die Geschichte des ­Koboldes Gwendolin.