
Von Andrea Fisel Schömberg. Obwohl die evangelischen Kirchengemeinden Schömberg und Oberlengenhardt seit September vergangenen Jahres ohne einen hauptamtlichen Jugendreferenten auskommen müssen, konnte die Jugendarbeit in den bestehenden Kreisen vor Ort weitergehen.Annegret Vollmann, Vorsitzende des Fördervereins der evangelischen Kirchengemeinde Schömberg, kann der momentanen Zeit der Vakanz auch positive Seiten abgewinnen: "Wir befinden uns in einer Art Findungsphase, die uns die Möglichkeit bietet, neue Ziele zu setzen und weitere Aktionen zu planen."
Schon die Veränderung der bisherigen Bezeichnung "Kinder- und Jugendarbeit" zu "Jugendarbeit" deutet auf den zukünftigen Wirkungskreis: eine Zusammenarbeit aller Altersgruppen in der Gemeinde, nicht nur unter den Jüngsten. "Der Begriff Jugend ist einfach dehnbarer", lächelte Annegret Vollmann. Gedacht sei eventuell auch mit der Initiative Menschen helfen Menschen zu kooperieren, wofür man dann auch ältere Mitarbeiter brauche, die sich einfach noch jung genug zum Helfen fühlen. Der Verein besteht zurzeit aus 150 Mitgliedern, die in erster Linie die personelle und materielle Ausstattung der Jugendarbeit unterstützen.
In Form einer ansprechenden und abwechslungsreichen Freizeitgestaltung soll Glaube erlebt und Gemeinschaft erfahren werden. Soziale Kompetenz und selbstständiges, verantwortungsbewusstes Handeln wird in fröhlichem Miteinander, Musik, Spiel und Sport gefördert. Ein breit gefächertes Angebot lädt dazu ein: Konfirmandenarbeit, Bibeltage, Musicals, Jungscharen für verschiedene Altersgruppen, Teeniekreis, Hauskreis für junge Erwachsene, Freizeiten, Zirkusgruppe, Splash-Jugendabende, Adventsessen sowie Flammkuchenbacken bei Schömberger Festen.
Auch die jüngste Aktion, das Einsammeln der Christbäume, fand auf Initiative des Fördervereins statt, dessen Vorstands-Team, bestehend aus Annegret Vollmann, die stellvertretende Vorsitzende Antje Sauer, Christine Sommer, Regina Kling, Kassiererin Karin Beck, Schriftführerin Gaby Plompp und Peter Hoppe, seine Unterstützung nicht nur bei den Vorbereitungen leistete, sondern teilweise auch durch tatkräftiges Mitanpacken. "Schömberg ist an Mitarbeitern gut aufgestellt", lobte die Vorsitzende. "Wir wollen jedoch in Zukunft die Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus sowie sämtlichen Teilorten noch intensivieren."