Schömberg (bv). Einstimmig hat der Schömberger Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch dem beschließenden Schulausschuss des Gemeindeverwaltungsverbands empfohlen, den dritten Sanierungsabschnitt des Schulzentrums in Angriff zu nehmen. Der Auschuss hat sich gestern mit dem Thema befasst.

Architekt Hermann Dannecker stellte dem Gremium die Planung vor. Die Kosten für die energetische Sanierung mit Bau von zwei Windfanganlagen am Haupt- und Hintereingang, den Umbau des Chemieraums sowie den Brandschutz mit Metallstegen entlang der Hauptgebäude und zwei Treppentürmen an den Stirnseiten sind mit insgesamt 2,2 Millionen Euro veranschlagt.

Zur Beschattung der Klassenräume sind Jalousien angedacht. Zudem schlug der Planer vor zur Unfallverhütung auch die Treppenanlage im Foyer der Schule umzugestalten.

Die Stadt Schömberg ist an den Kosten mit insgesamt 1,71 Millionen Euro beteiligt. Nach den neuen Planungen erhöht sich dieser Anteil um 365 000 Euro. Zunächst war von Gesamtkosten in Höhe von 1,72 Millionen Euro ausgegangen.

Die energetische Sanierung wird demnach 1,3 Millionen Euro kosten, der Umbau des Chemiesaals 205 000 Euro, die Windfanganlagen 42 200 Euro und die Fluchttreppen mit Stegen 502 300 Euro. Die weiteren Maßnahmen zum Brandschutz und zur Unfallverhütung sind mit 63 200 Euro veranschlagt.

Im diesjährigen Haushaltsplan der Stadt ist eine erste Finanzrate von 900 000 Euro eingestellt. Das Gremium beschloss daher, im Haushalt 2013 weitere Mittel von 813 600 Euro für die Sanierung des Schulzentrums vorzusehen.

Die Arbeiten, so Dannecker, finden in enger Absprache mit den Schulleitungen statt. Sie sollen Mitte Juli 2013 beginnen und während der Sommerferien bis 6. September erledigt sein, um so den Schulbetrieb nur wenig zu beeinträchtigten.