Von Steffi Stocker

Schömberg. Die Zuwachsraten der Mitgliederzahlen des Sozialverbands VdK wirken sich auch in den Ortsverbänden aus. In Schömberg verzeichnet die Organisation in diesem Jahr 21 Neuzugänge und hat jetzt 270 Mitglieder.

"Davon sind allein in den vergangenen zehn Jahren 217 Mitglieder eingetreten, von denen 88 unter 60 Jahre alt sind", verwies Horst Vahsenbei der Jahreshauptversammlung auf die Dynamik im Verband, die durch den Wandel zum Sozialverband entstand.

Der Ortsvorsitzende unterstrich in diesem Zusammenhang sowohl die Funktion als politischer Lobbyist der sozialen Sicherheit als auch die des Helfers vor Ort.

112 Angelegenheiten bearbeitete der ehrenamtliche Sozialberater des VdK, Jürgen Saladink, in Schömberg. "Das Angebot, auch für Nichtmitglieder, hat sich etabliert, ist bei Ärzten bekannt und bewährt sich immer mehr", führte Vahsen aus.

Gleichzeitig berichtete er von zwei Schwerpunktthemen, mit denen sich der VdK vor Ort auseinandersetzt. So hat er sich der Handlungsempfehlung zur Beseitigung von Barrieren angenommen. "Schritt für Schritt wollen wir dies angehen, damit das Leben für die Menschen schöner wird, denn das passt auch zum Glückskonzept", zollte Bürgermeisterin Bettina Mettler dem Engagement Anerkennung, sei doch der VdK ein Partner der ersten Stunde im Arbeitskreis "Älter werden in Schömberg".

Die Bürgermeisterin unterstrich die Bedeutung des Ortsverbands in der Gemeinde, "hat man doch als jüngerer Mensch keinen Blick dafür", wie sie einräumte. Nicht zuletzt dieser ist es, der den VdK die Verunsicherung zur Notarztversorgung erkennen ließ. Vahsen informierte deshalb die Mitglieder über die Entscheidung des Bereichsausschusses (wir berichteten), der ein Ärzteteam zur Versorgung vorsieht. Im Rahmen der Jahresabschlussfeier zeichnete der Vorsitzende zudem treue Mitglieder aus.

Der VdK-Ortsverband Schömberg zeichnete bei der Jahreshauptversammlung Lilli Born aus, die seit 50 Jahren Mitglied im Verband ist.Seit vier Jahrzehnten hält Rosemarie Robejeschek die Treue zum VdK.

Vor 25 Jahren kamen Guenther Ehrmann und Hildegard Ziegler dazu.

Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Ingrid Hildner, Werner Kling, Heinz Lindheimer, Amalia Minch, Lilli Moser, Waldemar Moser, Franz Nigl, Rosemarie Spitzer, Franz Szebedits, Franz Unsinn und Heinz Wacker gewürdigt.