Von Bernd Visel Weilen u. d. R. Einstimmig hat der Gemeinderat Weilen Maßnahmen für den Investitionshaushalt 2013 beschlossen. Diese Projekte, so Bürgermeister Richard Ege, würden in den Haushaltsplan aufgenommen, den die Verwaltung derzeit erstelle.

Die Sanierung der Gemeindehalle wird mit 425 000 Euro veranschlagt. 277 000 Euro sollen an Fördermitteln fließen, Weilen selbst bringt für die Maßnahme 148 000 Euro auf. Der Radweg nach Weilen ist mit 40 000 Euro schon im laufenden Etat finanziert. Für 2013 werden noch weitere 10 000 Euro für den neuen Weg veranschlagt.

Für die Sanierung des Schömberger Schulzentrums muss Weilen insgesamt 46 000 Euro aufbringen; 36 500 Euro sind bereits finanziert, weitere 10 000 Euro müssen im nächsten Jahr noch bereitgestellt werden. Die Feuerwehr soll für 3400 Euro zwei Atemschutzgeräte erhalten, für die Schaffung weiterer Lagerflächen für die Wehr im Bauhof sind 10 000 Euro vorgesehen.

Weiter wünscht sich der Gemeinderat die Umsetzung der LEADER-Projekte. Zum einen geht es um die "barrierefreie Gemeinde unter Einbeziehung des Dorfplatzes". Vorgesehen sind ein Asphalt- statt des bisherigen Pflasterbelags auf der Fahrbahn, die Verlegung der Bushaltestelle auf den bisherigen Brunnenplatz und Verlegung des Brunnens auf die Kirchenwiese.

Zum anderen sollen vor dem Dorfgemeinschaftshaus ebene Flächen geschaffen und Randsteine an Straßenübergängen im Ort abgesenkt werden. Laut Ege liegt dafür noch keine Kostenschätzung vor. Ein weiteres LEADER-Projekt ist die Neugestaltung der Kirchenwiese mit Brunnen, Wegen, Sitzbänken und einer Bepflanzung, die zu einer Aufwertung der Dorfmitte beitragen soll. Bürgermeister Ege wurde beauftragt, bei der Kirchengemeinde und Diözese anzufragen, ob ein Erwerb des Grundstücks möglich sei. 80 000 Euro sind für den Erwerb eines Gebäudes in der Ortsmitte vorgesehen. Ein LEADER-Arbeitskreis hat angeregt, dort ein Bürgerhaus mit Backstube, Museum und Jugendraum einzurichten. 20 000 Euro sind für einen Spielpark bestimmt.

Keine Mittel angemeldet wurden für den Rundwanderweg, den Bitumenbelag Breite 2 und für eine Geschwindigkeitsbremse in der Ortsdurchfahrt bei der Firma Holzbau Staiger.