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Schömberg Eine neue Heimat für gefährdete Vögel

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Viele Schörzinger Bürger und Helfer sind zur Einweihung des Schwalbenturms gekommen, für dessen Bau Herbert Fuchs (rechts), Manfred Kopp (Siebter von rechts), Manfred Buck (Sechster von rechts) sowie Hermann Mihelic (Fünfter von rechts) verantwortlich waren. Foto: Schätzle Foto: Schwarzwälder-Bote

Schömberg-Schörzingen. Der neu erstellte Schwalbenturm in der Weilener Straße in Schörzingen ist nun offiziell eingeweiht worden.

Herbert Fuchs, Vorstandsmitglied des Nabu Zollernalb, erläuterte die Vorgeschichte. Aufgrund einer Spende vor fünf Jahren hatte sich der Nabu speziell der Unterstützung der Schwalben zugewandt. Mit Mitteln der EU, des Landes Baden-Württemberg, Spenden von Firmen und Privatleuten sowie der ehrenamtlichen Helfer Manfred Kopp, Manfred Buck und Hermann Mihelic sei nunmehr der vierte Schwalbenturm erstellt worden, der auch Platz für Fledermäuse biete.

Zur Feierstunde waren Schörzingens Ortsvorsteherin Birgit Kienzler, Wolfgang Neusch als Vertreter der Volksbank Albstadt sowie die ortsansässigen Handwerker erschienen. Herbert Fuchs und Manfred Kopp bedankten sich bei allen Helfern. Bei Vesper und Getränken wurde der Turm in Augenschein genommen Dieser bietet im Dach auch Platz für Fledermäuse. Davor steht ein großes Insektenhotel, an seinem Haus selbst bietet Kopp auch eine Nistmöglichkeit für Mauersegler.

"In der Natur geht alles Hand in Hand, einzeln betrachtet kann keiner Tierart Schutz geboten werden", betonte Fuchs. Zur Einweihung zeigte sich allerdings keine Schwalbe, da diese bereits wieder auf dem Weg in ihr Winterqartier sind.

Mehlschwalben und Rauchschwalben finden laut Fuchs immer seltener Material, um ihre Nisthöhlen zu bauen. Deshalb stehen sie auf der Roten Liste der gefährdeten Vogelarten. Für den Standort in der Weilener Straße spricht, dass am Haus von Manfred Kopp bereits Schwalben nisten und durch die Brutplatztreue die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die Schwalben die neuen Nistmöglichkeiten auch annehmen.

Am Turm selbst bauten neben den ehrenamtlichen Helfern auch die ortsansässigen Handwerker Udo Hermann und Wolfgang Koch mit. Koch hat bereits weitere Aufträge für Schwalbentürme in Arbeit.

Das Projekt Schwalbenschutz des Nabu Zollernalb läuft weiter. Kopp erstellte die Nisthilfen zunächst mit einem Bausatz, der sich aber als ungeeignet erwies. Findig bastelte er den Turm um, bis er den Ansprüchen der Schwalben genügte. Mehrere Nisthöhlen gab er über Manfred Buck an Holcim weiter. Wer Interesse an Nisthöhlen für Schwalben hat, kann sich mit Kopp in Verbindung setzen.

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