Von Elena Riedlinger Schömberg. Mit einem Tag der offenen Tür hat der Jugendtreff Checkpoint sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Eltern und Interessierte machten sich ein Bild von der dort geleisteten Jugendarbeit und bestaunten die frisch renovierten Räume.

Jugendliche und Betreuer packen beim Renovieren an

"Die Jugend befindet sich im ständigen Wandel, somit war es an der Zeit, unsere Räume an eine neue Generation anzupassen", erklärt Viktor Felde, Leiter des Checkpoints. In den vergangenen Wochen wurde zusammen mit den Jugendlichen und Praktikanten fleißig Laminat verlegt, gehämmert, gestrichen und dekoriert.

Einige der neuen Möbel waren Spenden, des weiteren wurde das Projekt durch die Stadt und die "großartige Arbeit" von Hausmeister Geiger und seiner Frau unterstützt, so Felde: "Dafür sind wir wirklich dankbar." Ein paar Neuerungen wie eine große Filmleinwand sind noch geplant, dennoch sahen die Besucher bereits komplett umgestaltete, moderne Aufenthaltsräume.

In zehn Jahren Geschichte des Schömberger Jugendtreffs, zumeist unter der Leitung von Daniela Alber, ist einiges passiert. Neben Angeboten wie Jugendtreff, Mädchencafé, Kidsclub und verschiedensten Partys zählt vor allem die Ferienbetreuung, die jedes Jahr in den Sommerferien für Grund- und Vorschüler angeboten wird, zu den Höhepunkten. Für das kommende Jahr ist ein Elterncafé geplant, das als Austauschplattform zwischen Eltern und Betreuern dienen soll.

Die wichtigste Aufgabe der Betreuer ist es aber, den Jugendlichen bei verschiedensten Problemen als Ansprechpartner zur Seite zu stehen. So bieten sie Unterstützung bei Bewerbungen an. "Es ist schön, die Jugendlichen auf dem Weg ins Erwachsenwerden zu begleiten", findet Viktor Felde.

Am meisten gefällt ihm, dass viele der ehemaligen Jugendlichen nach Jahren noch zum Checkpoint halten und sogar mit ihren eigenen Kindern vorbeikommen. "Und die wundern sich dann, dass ich immer noch hier bin", lacht er.