
Schömberg. Die Multivisionsshow Nord-Iran zeigt Bernd Mantwill am Freitag, 27. Januar, ab 19.30 Uhr im Schömberger Kurhaus. Die Diareise führt in das alte Persien.
Seit der Revolution 1979, als Ayatollah Khomeini in den Iran zurückkehrte und der Schah ins Exil musste, ist das Land politisch und wirtschaftlich isoliert. Die Rechte der Frauen wurden stark beschnitten und die Zahl der Touristen ging zurück. Trotz der Probleme und des schlechten Image im Westen nimmt die Bevölkerung Besucher freundlich auf. Gastfreundschaft ist von großer Bedeutung.
Von der Hauptstadt Teheran führt die Reise über das Elburz-Gebirge ans Kaspische Meer. An der feuchten, zum Kaspischen Meer geneigten Nordseite der Berge wachsen Buchen- und Eichenwälder, eine für den Iran untypische Landschaft. Schneebedeckte Gipfel, alle überragend der Damavand, ein erloschener Vulkan und der höchste Berg des Landes, krönen das Gebirge. In den tieferen Lagen gedeihen Tee, Reis, Zuckerrohr und andere subtropische Gewächse. Im Osten geht der Küstenstreifen in die Turkmenische Steppe über, eine wie weite Teile des Iran an Wassermangel leidende Region.
Das nächste Ziel der Reise ist Mashad, heiligste Stadt des Iran und Hauptstadt der Provinz Khorasan. Im Zentrum befindet sich der Haram mit dem Grab des achten Imam. In der Umgebung gibt es interessante Orte und schöne Wüstenlandschaften. Durch die Region führte die alte Seidenstraße. Karawansereien dienten als sichere Unterkunft für die Händler und ihre Waren. Danach geht es weiter zum Großen Salzsee in der Dasht-e-Kavir. Bei Kashan, einer schönen Wüstenstadt mit prächtigen Residenzen aus dem 19. Jahrhundert liegt Tepe Sialk, eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten mit Funden aus dem vierten bis zweiten Jahrtausend vor Christus. Zum Schluss führt die Reise nach Esfahan, das in der Safavidenzeit zur Perle des Iran ausgebaut wurde.
Karten gibt es im Vorverkauf bei der Touristik und Kur, Telefon 07084/1 44 44, oder an der Abendkasse