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Schiltach Vom Schwarzwald bis auf die Alb

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Rund 50 Personen schlossen sich der Europawanderung der Wandervereine an. Foto: SWV Foto: Schwarzwälder-Bote

Schiltach/Aichhalden. In der Europawoche haben die beiden großen Wandervereine in Baden-Württemberg, der Schwäbische Albverein und der Schwarzwaldverein zu einer gemeinsamen dreitägigen Etappenwanderung eingeladen. Diese stand unter dem Motto: herrliche Landschaft und Natur sowie die vielfältige Kultur und Geschichte zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb und verlief am ersten Tag von Schiltach nach Aichhalden.

45 Wanderer aus nah und fern wurden von Bürgermeister Thomas Haas und dem Haupfachwart Wandern des Albvereins, Siegfried Reiniger sowie dem Schwarzwaldvereins-Vizepräsidenten Werner Hillmann vor dem historischen Rathaus begrüßt.

Nach einem Besuch im Schüttesägemuseum, das einen Einblick in das Leben und die Geschichte der Gerber, Flößer und der Waldwirtschaft gab, führten im Anschluss drei Wanderführer des Schwarzwaldvereins Schiltach/Schenkenzell sowie des Touristbüros die Wanderer an der Kinzig entlang auf die Ruine Schenkenburg, wo sie von einem Mitarbeiter der Touristinfo Schenkenzell einen historischen Rückblick erhielten. Die herrliche Aussicht bei sonnigem Wetter wurde von der Wanderschar auch dankend angenommen und so führte die Tour anschließend weiter in das Hotel Waldblick zur Mittagseinkehr.

Gestärkt kam nun der anstrengende Teil der Wanderung von Schenkenzell über Ziegelstatt, die Muckenreute und das Zollhaus nach Aichhalden. Die 400 Höhenmeter verlangten den Wanderern gute Kondition ab und das sonnige Wetter ließ auch einige Schweißtropfen fließen. Die gute Fernsicht am Zollhaus entschädigte jedoch für die Strapazen. Nun war es nicht mehr weit bis nach Aichhalden, wo die Gruppe vom Schwarzwaldverein Aichhalden bereits mit Kaffee und Kuchen erwartet wurde.

Am nächsten Tag startete die zweite Etappe an der Festplatzanlage in Aichhalden, wo die fast 60 Teilnehmer von Bürgermeister Sekinger und den beiden Hauptfachwarten der Wandervereine begrüßt wurden. Vier Wanderführer von der Ortsgruppe Aichhalden waren für die Etappe nach Epfendorf verantwortlich. Die Gruppe wanderte zuerst nach Heiligenbronn, wo Berthold Pfaff die Gründungsgeschichte im 14. Jahrhundert bis zur heutigen Nutzung des Klosters als Stiftung mit 30 Standorten für über 5000 sinnesbehinderte Menschen, für die 2100 Mitarbeitern tätig sind, erläuterte. Danach ging es weiter zum Erlebnishof nach Waldmössingen, wo die Mittagseinkehr bei herrlichem Sonnenschein auf der Terrasse stattfand. Gut gestärkt besichtigen die Wanderer das Römerkastell mit Einblick in die Römische Geschichte aus dem Jahre 74 nach Christus. Durch herrliche Kulturlandschaft mit grandiosen Weitblicken vom Brandenkopf bis auf die Schwäbische Alb ging es weiter nach Epfendorf, immer von interessanten Wolkengebilden begleitet.

Am Sonntag fanden sich über 50 Wanderfreunde froh gelaunt bei gutem Wanderwetter am Epfendorfer Rathaus ein, um mit drei Wanderführern nach Zimmern unter der Burg zu wandern. An der Schlichembrücke bei Epfendorf wurden die Wanderer von der Albvereins-Ortsgruppe Epfendorf mit Sekt, Getränken und Brezeln überrascht. Grußworte des Stellvertretenden Bürgermeisters Uwe Mei, der beiden Hauptfachwarte Siegfried Reiniger und Martin Huber und des Gauvorsitzenden Heuberg-Baar, Klaus Butschle, schlossen sich an, ehe sich die Wandergruppe wieder in Bewegung setzte, um den zahlreichen Windungen zu folgen, die sich die Schlichem im Laufe von Jahrtausenden tief in den Muschelkalk eingegraben hat und dabei imposante Steilwände mit Kaskaden und Gumpen mit dem Charakter einer Klamm bildete.

Nach dem Verlassen der Schlichemklamm folgten die Wanderer dem sanften Schwarzenbach aufwärts zum Erlensee, einem künstlich angelegten Fischweiher, der genügend Sitzplätze für eine Rast in der Sonne bot. Ohne große Steigungen ging es zunächst entlang des Schwarzenbachs gemächlich weiter aufwärts, dann erfolgte ein kurzer Anstieg zur Gößlinger Kirche mit dem Kleinod des Pfarrhauses. Nun erwartete die Teilnehmer ein weiterer Anstieg hinauf zum Kleinen Heuberg, dem südlichsten Teil des Schwäbischen Keuper-Lias-Gebiets.

Von dort gab es als Lohn eine herrliche Sicht auf die "Tausender" der Schwäbischen Alb, den Plettenberg und den Lemberg.

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