Schiltach (fem). Seit zwei Jahren existiert er nun, der "DiMoWa", auch als "BeBeBe" beschrieben. Unverständlich oder gar gänzlich unbekannt? Na dann klären wir mal auf: Beim Dienstag-Morgen-Wandern des Schwarzwaldvereins werden Bewegung, Begegnung und daraus resultierende Beziehungen angestrebt und auch praktiziert.

So waren in diesem, dem Jahr der Lärche, neben dem Pflanzen eines solchen Baumes auch mehrere der morgendlichen Wanderungen dem Werden und Sein dieses heimatlichen Nadelgehölzes gewidmet. Neben vielen anderen Ereignissen waren ein zünftiges Speckvesper mit Most ebenso angesagt wie der Besuch am Imkereilehrstand in Schenkenzell. Fast schon traditionell kann man dann auch den Abschluss des Wanderjahres bezeichnen: Das zweite Frühstück in einer etwas außerhalb liegenden Gaststätte.

Die bislang größte Teilnehmerzahl von 24 Wanderern war der Einladung zu diesem Ereignis gefolgt. Normalerweise bewegt sich am Dienstagmorgen die Zahl der Wanderfreunde zwischen sieben und 15, die bei Wind und Wetter dem vorgeschlagenen Weg folgen.

In einer kurzen Ansprache fasste Gerlinde Götz, die sehr engagierte Gründerin der Gruppe, das Wanderjahr zusammen. Dabei erhielt jeder Teilnehmer eine kleine Dokumentation, auf der die Anzahl seiner jeweiligen Teilnahmen festgehalten worden war. Wie im vergangenen Jahr schon erhielten auch dieses Mal wieder alle Anwesenden ein von ihr ausgesuchtes kleines Geschenk überreicht: die kleine Baumscheibe einer Lärche. Nicht fehlen durfte dabei natürlich der Hinweis auf den Insider-Tipp des Stadtförsters, dass durch geeignet langes Auskochen dieser Scheibe nicht die übliche Rissbildung erfolgen, sondern am Stück erhalten bleiben würde. Und wie im Vorjahr erhielt die auch als Schwarzwaldguide ausgebildete Wanderführerin ein Geschenk der Gruppe zum Zeichen des Dankes für ihre wirklich engagierten Führungen.

Neben einem Gutschein handelte es sich hierbei um eine Fotodokumentation des abgelaufenen Wanderjahres, das der Sprecher der Gruppe mit launigen Worten überreichte. Mit dem Wunsche für ein frohes Fest, den guten Rutsch ins neue Jahr, aber auch dem Hinweis darauf, dass man am 8. Januar das neue Wanderjahr zu eröffnen gedenke, ging die Gruppe frohgelaunt auseinander.