Schenkenzell. Hannes und der Bürgermeister: Sie sind die Größten, lieben ihr "Schnäpsle", philosophieren über Gott und die Welt und sitzen dabei in der beliebtesten Amtsstube Süddeutschlands.

Und die war diesmal im Hotel Winterhaldenhof in Schenkenzell aufgebaut als Kulisse, in der "Hannes und der Bürgermeister" das Publikum aufmischten. Ganz so, wie es die Originale Tag für Tag in ihrer Komedescheuer tun. Die beiden Laienschauspieler aus Fluorn stehen ihren Vorbildern in nichts nach. Alles stimmt: die Mimik, der Ausdruck, das lebhafte Spiel bis hin zum "hochdeutschen Hannes-Schwäbisch".

So wird das (erfundene) Leben eines schwäbischen Bürgermeisters und seines schlitzohrigen Amtsboten zwischen Rathausbüro und "Ochsen" geschildert.

Ein Leben, das geprägt ist von Erlebnissen, die das Dorfleben schreibt, von Weisheiten und Gedächtnislücken nach durchzechter Nacht oder vom "Schellabutza" am Pfarrhaus, weil das Schild "Bitte läuten" auch mitten in der Nacht dazu auffordert "on mer ja dua muass, was da Herr Pfarrer oim sagt".

An den nächsten drei Adventssamstagen werden "Hannes und der Bürgemeister" nochmals in ihrer Amtsstube sitzen und die Lachmuskeln ihrer Zuhörer strapazieren, zwischen den einzelnen Gängen des Schwobamenüs.

Anmeldungen für den Abend werden unter Telefon 07836/72 48 entgegengenommen.