Schenkenzell Nachwuchswerbung im Blick

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Leitung und Ausschuss der Kaltbrunner Wehr (reihenweise von vorne und von links): Stephan Maier, Nicole Laurent und Konrad Hauer (Kaltbrunn), Julian Schmid, Konrad Fischer, Friedolin Armbruster und Ralph Mäntele, Bürgermeister Thomas Schenk, Ortsvorsteher Gerhard Schmider und Alfred Gruber. Foto: Hering Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Werner Hering

Mit jeweils einer Stimme Enthaltung wurden bei der Wahl der Führungsspitze der Feuerwehr Kaltbrunn sowohl Konrad Fischer als auch sein Stellvertreter Alfred Gruber in ihrem Amt bestätigt.

Schenkenzell-Kaltbrunn. Zu der diesjährigen Hauptversammlung hatte sich die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Kaltbrunn im Martinshof eingefunden. In seinem Kurzbericht beleuchtete Abteilungskommandant Konrad Fischer, auch Gesamtkommandant die größeren Ereignisse vom vergangen Jahr mit 35 Einsätzen und 275 geleisteten Stunden.

Derzeit hat die Feuerwehrabteilung 21 Aktive und sechs Mitglieder in der Alterswehr.

Besondere Einsätze gab es zum Unwetter in Schenkenzell im April sowie drei Motorradfahrer und ein Autofahrer die zwischen April und Juni in einer Kurve im Vortal von der Straße abkamen und aus dem Bach geholt werden mussten. Glücklicherweise blieben sie unverletzt. Auch Schriftführer Konrad Hauer (Kaltbrunn) ließ die einzelnen Ereignisse des vergangenen Jahres nochmals Revue passieren. Ein besonderer Einsatz fand am 18. April statt, als im Martinshof eine Decke einstürzte, glücklicherweise aber keine Personen zu Schaden kamen.

Durch den Bericht wurde deutlich, dass bei der Abteilung nicht nur Einsätze und Übungen eine große Rolle spielen, sondern auch Kameradschaft und Zusammenhalt eine wichtige Stütze sind. Auch die Einnahmen bei verschiedenen Veranstaltungen sind für die finanzielle Basis der Feuerwehr von Bedeutung.

Einen negativen Kassenstand musste der Kassier Fridolin Armbruster vermelden. Bedingt durch den Ausflug im Mai und die geringeren Einnahmen bei den Papier- und Altmetallsammlungen kam es zu dem Fehlbetrag.

Bürgermeister Thomas Schenk übernahm die Entlastung der Führungsriege. Zunächst hob er allerdings nochmals die Leistung der Abteilung bei den 35 Einsätzen hervor. Einen besonderen Dank sprach er für den Einsatz im Rahmen des Kinderferienprogrammes aus, da damit ja auch Kinder mit der Arbeit der Feuerwehr vertraut gemacht würden.

Ortsvorsteher Gerhard Schmider lobte in seinem Grußwort die Leistung der Feuerwehr, die hervorragende Kameradschaft und hob besonders hervor, dass alle nach den Einsätzen immer gut nach Hause gekommen waren.

Von Bürgermeister Thomas Schenk wurden dann die Wahlen geleitet. Laut Feuerwehrsatzung müssen der Kommandant und sein Stellvertreter per Stimmzettel gewählt werden. Sowohl der Kommandant, sein Stellvertreter, der Schriftführer und auch der Kassier stellten sich wieder zur Wahl. Die Auszählungen ergaben dass sowohl Konrad Fischer als auch sein Stellvertreter Alfred Gruber bei je einer Enthaltung mit 18 Stimmen gewählt wurden.

Bei der offenen Abstimmung für den Schriftführer und den Kassier erfolgte ebenfalls Einstimmigkeit. In den Ausschuss wurden zudem Stefan Maier, Ralph Mäntele, Julian Schmid und Nicole Laurent gewählt. Alle Gewählten nahmen ihre Ämter an.

In seiner Zusammenfassung merkte Konrad Fischer an, dass für ihn altersbedingt die letzte Amtszeit von fünf Jahren begonnen habe Nicht nur er, sondern auch andere Kameraden würden aus Altersgründen demnächst ausscheiden. Deshalb sei es wichtige in Sachen Feuerwehr Werbung zu machen, um neue Mitglieder zu finden. "Jeder soll der Feuerwehr so lange wie möglich treu bleiben, denn jeder erwartet, dass die Feuerwehr kommt. Nur wenn keiner zur Feuerwehr geht, kann die Feuerwehr auch nicht mehr kommen".

Zum Abschluss stellte dann Stephan Maier ein Konzept vor, wie Nachwuchs gewonnen werden soll. Durch persönliche Ansprache und einem informativen Flyer aber auch durch das Kinderferienprogramm soll über die Arbeit der Feuerwehr informiert werden und damit Nachwuchs, aber auch Erwachsene gewonnen werden.

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