Moskau - Nach dem Absturz eines russischen Raumfrachters suchen Spezialisten nach den Wrackteilen an der Grenze zur Mongolei. Der Transporter vom Typ Progress war gestern mit einer Sojus-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet. Er sollte die Internationale Raumstation ISS mit Nachschub versorgen. Aus einer Höhe von etwa 190 Kilometern stürzte der Raumfrachter ab. Viele Teile seien verglüht, hieß es. Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos geht von einem Defekt in der Verbrennungskammer der Rakete aus.