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Rottweil Zwei "Zivis" mit einer guten Idee

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Eine lebhafte Diskussion gab es zwischen Geschäftsführer Mike Wutta (von links), dem Landtagsabgeordneten Gerhard Aden, Bundestagskandidat Marcel Aulila und der Bremer FDP-Fraktionsvorsitzenden Lencke Steine. Foto: FDP Foto: Schwarzwälder-Bote

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Rottweil. Hidden Champions seien nicht nur im Maschinenbau zu finden, wie der Landtagsabgeordnete Gerhard Aden und der Bundestagskandidat für den Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen, Marcel Aulila, beide FDP, bei ihrem Besuch der Trendfactory in Rottweil erfahren konnten. Als besonderer Gast war Lencke Steiner aus Bremen dabei. Die Fraktionsvorsitzende der FDP in der Bremer Bürgerschaft und ehemalige Bundesvorsitzende der Jungen Unternehmer setzt einen ihrer Schwerpunkt auf Gründungen und Wirtschaftspolitik.

Mike Wutta, einer der beiden Geschäftsführer und Mitbegründer der Trendfactory, berichtete vom Werdegang, dem Angebot und der täglichen Arbeit einer Event­agentur. "Wir haben als Zivis mit einer Snowboard-Ausfahrt mit über 300 Teilnehmern angefangen und uns dann ständig weiter entwickelt", berichtete Wutta. 1996 gründeten Wutta und Thomas Wenger die Trendfactory.

Von der lokalen Firma bis zum Dax-Konzern

Heute organisiert, managt und veranstaltet das Selfmade-Unternehmen mit 42 Mitarbeitern und über 150 Aushilfen rund 180 Projekte wie Konferenzen, Tagungen und Firmenevents pro Jahr. Die Kunden reichen von lokalen Unternehmen bis hin zu Dax-Konzernen.

"Ein super Beispiel dafür, dass es sich lohnt, eine Gründung zu wagen", so Lencke Steiner. "Wir brauchen mehr solcher Erfolgsstorys. Darum wollen wir Gründungen vereinfachen, damit mehr Leute ihre Ideen verwirklichen können", pflichtete Aulila bei. Aulila, selbst im Familienunternehmen tätig, wollte auch wissen, wie schwer es ist, Mitarbeiter in der Eventbranche zu rekrutieren. "Uns ist wichtig, dass wir unsere Leute kennen. Darum setzen wir nicht auf Zeitarbeitsfirmen und nehmen unsere eigenen Kräfte dorthin mit, wo wir die Events durchführen", antwortete Wutta, der darin einen Schlüssel zum Erfolg sieht.

Problematisch seien jedoch die Arbeitszeitregelungen, die im Veranstaltungsbereich eine große Herausforderung darstellten. Ein weiteres Erfolgsrezept ist es laut Wutta, bei der Digitalisierung am Ball zu bleiben, um den Kunden einen möglichst innovativen Auftritt zu verschaffen. Damit sprach er ein wichtiges Thema bei den Besuchern an. Digitalisierung bedeute schließlich nicht nur Breitbandausbau. Darum wolle sich die FDP für mehr digitale Inhalte im Schulunterricht einsetzen, sagte Aulila. "Wir müssen schauen, dass wir nicht digital abgehängt werden", zeigte sich Steiner überzeugt.

Im Anschluss an das Gespräch wurden die FDP-Politiker von Wutta durch die Räume des Kraftwerks geführt. Die Galerie mit Bildern von Veranstaltungen beeindruckte und überzeugte Steiner, Aulila und Aden davon, dass die Trendfactory ein Hidden Champion ist.

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