Rottweil Wursthersteller zieht ins Inkom

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Hightech ist im Inkom Südwest gut vertreten. Davon überzeugen sich Mitglieder der kommunalpolitischen Gruppierung FFR, etwa bei ACIecoTec. Foto: Reichenbach Foto: Schwarzwälder-Bote

Zimmern o.R./Rottweil. Das gemeinsame Gewerbegebiet von Rottweil und Zimmern, Inkom Südwest, füllt sich stetig. Davon überzeugten sich die FFR-Mitglieder aus Rottweil bei einer Führung mit Inkom-Wirtschaftsförderer Christian Driever. Weltweit tätige Unternehmen aus dem Hochtechnologie-Bereich sitzen neben Handwerkern aus der Region.

Driever zeigte sich vor den FFR-Mitgliedern zufrieden mit der Entwicklung des interkommunalen Gewerbegebiets. Demnächst werde der Hechinger Wurst- und Schinkenfabrikant Albus eine weitere Produktionsstätte aufbauen, erklärte er bei dem gemeinsamen Rundgang vor wenigen Tagen. Albus will in Zimmern Schwarzwälder Schinken herstellen. Mit weiteren namhaften Firmen führe er zurzeit Gespräche.

Die ansässigen Unternehmen stünden alle auf soliden Beinen und stärkten durch ihre positiven Erfahrungen das Image des Inkom. Driever betonte, dass bei der Vermarktung der insgesamt rund 60 Hektar großen Flächen der persönliche Kontakt und das Netzwerk zähle. So gelänge es, auch Betriebe von außerhalb der Region anzulocken. Ein Wehmutstropfen bleibt: Es gelinge nicht, ein Hotel im Inkom anzusiedeln, obwohl der Bedarf durchaus da sei. Die Zeit der Motels, die sich in Gewerbegebieten niederlassen, sei vorbei.

Eines der Unternehmen, das bereits seit 2008 im Inkom sitzt, ist ACIecoTec. Der Automatisierungsspezialist habe aus strategischen Gründen St. Georgen verlassen. Ausschlaggebend sei vor allem die Nähe der Autobahn und damit die leichte Erreichbarkeit von Kunden und Zulieferern gewesen, erklärte Ortrun Aßländer, technische Assistentin der Geschäftsleitung, den FFR-Mitgliedern.

Für Aßländer ist klar, Rottweil und Umgebung gehörten bereits zu den Hochtechnologiezonen in Baden-Württemberg. Schließlich sei gerade ACIecoTec Weltmarktführer mit zwei Produkten im Bereich der Photovoltaik. Aßländer wies darauf hin, dass ihr Unternehmen vor allem mit weiteren Betrieben in der Region zusammenarbeite, auch mit dem Inkom-Nachbar Rampf Dosiertechnik. Ein Beispiel für Synergieeffekte, die durch Nähe entstehen.

FFR-Stadträtin Heide Friederichs zeigte sich beim Rundgang erfreut über die zahlreichen Photovoltaikflächen auf den Unternehmensgebäuden. Sie will auch künftig auf die Nutzung erneuerbarerer Energien drängen und darauf, die Unternehmen dabei zu unterstützen.

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