
Rottweil. Die erste Mittwochswanderung des Schwäbischen Albvereins Rottweil war ein voller Erfolg. Bei strahlendem Sonnenschein und klirrender Kälte hatten sich 33 Teilnehmer zur Winterwanderung von Rottweil zum Hochwald aufgemacht. Am Hegneberg vorbei zum Beckenhölzle und durch den Eichwald ging es zum Mittnachtdenkmal.
Im windgeschützten Wald wurde den Wanderern die Bedeutung des Waldes für die Stadt Rottweil erklärt.
Die Stadt hat 2828 Hektar Wald in Ihrem Besitz – dieser wurde früher, als die Holzerlöse noch höher waren, als die Sparkasse der Stadt bezeichnet Auch heute noch sind die Erlöse im Stadthaushalt ein verlässlicher Posten. Im Eichwald steht der höchste Baum im Rottweiler Forst, eine mehr als 50 Meter hohe Weißtanne. Das Mittnachtdenkmal ist einem Forstrat, der mit 33 Jahren gestorben ist und der sich um den Stadtwald verdient gemacht hat, gewidmet.
Als die Wanderer den Wald verließen und die A81 überquerten, blies ihnen ein bissiger Nordwind ins Gesicht. Durch Villingendorf, am Schützenhaus vorbei, führte der Weg direkt auf den Weiler Hochwald, ein exponierter Rottweiler Stadtteil.
In der dortigen Vesperstube fand eine schöne Wanderung bei molliger Wärme und guter Verpflegung den Abschluss. Mit dem Bus ging es dann zurück nach Rottweil.
Denkanstöße: Diplom-Meteorologe Sven Plöger referiert im Kraftwerk zum Thema Klimawandel.