(mp). Der TSV Böhringen krönte seine starke bisherige Saison mit einem eindrucksvollen 4:0-Heimsieg gegen die SpVgg Oberndorf. Durch diesen Sieg holte sich die Mannschaft von Spielertrainer Djordje Zec den inoffiziellen Titel des "Herbstmeisters".

Auch TSV-Co-Trainer Edwin Koch zeigte sich sehr zufrieden mit dem letzten Auftritt des Aufsteigers. "Dies war noch einmal eine sehr starke Leistung unserer Mannschaft. Wir haben den Ball gut laufen lassen und den Oberndorfern lediglich eine Torchance im gesamten Spiel zugelassen." Durchaus auch möglich, dass der letzte Spieltag im November (zugleich der zweite Rückrundenspieltag) der letzte im Kalenderjahr 2012 war, denn der Wetterbericht für das kommenden Wochenende (an dem der ausgefallene Spieltag von Ende Oktober nachgeholt werden soll) verheißt nichts Gutes.

Still und heimlich hat sich der VfB Bösingen II nach vorne gearbeitet. Durch den 3:1-Sieg bei der SGM Locherhof/Mariazell steht die Verbandsliga-Reserve auf dem zweiten Platz, hat zwar derzeit auf den Tabellenführer sieben Punkte Rückstand, aber auch noch zwei Spiele weniger, als Böhringen ausgetragen. "Wir haben eine gute Ausgangsposition und wollen diese nun verteidigen", hat VfB-Trainer Michael Banholzer schon nach dem 4:0-Sieg vor knapp zwei Wochen gegen Aichhalden gehofft und dies hat sich bisher auch bestätigt. Große war die Freude auch beim SV Winzeln nach deren 3:1-Heimsieg gegen den SV Rötenberg. "Die erste Halbzeit war noch ausgeglichen. Aber in der zweiten Halbzeit hat sich unsere Mannschaft deutlich gesteigert und verdient gewonnen", freute sich SVW-Vorsitzender Mustafa Nohutcu. Durch diesen Erfolg haben die Winzelner ihr Polster als Tabellenachter auf den Abstiegs-Relegationsplatz auf satte neun Zähler ausgebaut. Deren acht Zähler weist der FC Dietingen auf, der sich gegen Schlusslicht Türk. SV Schramberg klar mit 7:1 durchsetzte. "Wir haben rund 20 Minuten Anlaufzeit benötigt, aber nach dem frühen Rückstand haben wir auch relativ schnell in die Spur zurück gefunden", freute sich FCD-Spielertrainer Rene Schittenhelm, der sich selbst auch in die Torschützenliste eintrug. "Für uns war dieser Sieg ganz wichtig, weil wir jetzt wieder den Anschluss ans Mittelfeld geschafft und nach hinten uns etwas Luft verschafft haben", so Schittenhelm weiter. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang die bisher 87 Gegentreffer des Türkischen SV Schramberg nach 15 Partien. Eine dreistellige Anzahl an Gegentreffern dürfte sich somit nicht vermeiden lassen.