Rottweil Verkehrswacht blickt optimistisch in Zukunft

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Engagiert in der Kreisverkehrswacht (von links): Schatzmeister Hans-Dieter Wölk und die Geehrten José Garcia (20 Jahre) sowie Manfred Rathgeb. Rechts im Bild ist der Vorsitzende Artur Rieger zu sehen. Foto: Kreisverkehrswacht Foto: Schwarzwälder-Bote

Kreis Rottweil. Neben der Verkehrssicherheitsarbeit stehen für die Kreisverkehrswacht Rottweil im Jahr 2016 vor allem zwei größere Projekte auf der Tagesordnung. So muss die Jugendverkehrsschule in Rottweil saniert werden, und der Verein plant einen neuen Verkehrsübungsplatz.

Dass die Arbeit der Kreisverkehrswacht Rottweil als Baustein der Verkehrssicherheitsarbeit weiterhin wichtig ist, zeigte sich im Bericht des Vorsitzenden Artur Rieger deutlich. Man sei der "Vision Zero", nach der irgendwann einmal keine Menschen mehr im Straßenverkehr zu Tode kommen sollen, nicht näher gekommen – im Gegenteil. Die Unfallzahlen sind nicht nur bundes- und landesweit zum zweiten Mal in Folge gestiegen, auch im Landkreis Rottweil ereigneten sich etwas mehr Unfälle, wobei vor allem die Zahl der getöteten Verkehrsteilnehmer Sorge macht. Mit zwölf tödlich verletzten Menschen liege man deutlich über dem Schnitt der vergangenen fünf Jahre, sagte Rieger laut Mitteilung.

Seine Hoffnung, dass das Thema weiterhin einen hohen Stellenwert in der Politik habe, wurde in den Grußworten der Ehrengäste der Hauptversammlung erfüllt. Joachim Dittrich, Leiter der Staatsanwaltschaft Rottweil, Petra Wagner, Direktorin des Amtsgerichts Rottweil, Monika Mayr als Vertreterin des Landrats, der neue Bürgermeister Christian Ruf für die Stadt Rottweil, Polizeioberrat Peter Westhoff vom Polizeipräsidium Tuttlingen und Paul Woywod, Generalsekretär der Landesverkehrswacht, machten deutlich, dass hier alle beteiligten Institutionen an einem Strang ziehen und die Kreisverkehrswacht in ihrer Arbeit unterstützen. Und die war 2015 wieder sehr umfassend, wie Schriftführer Wolfgang Wesner berichtete.

Vor allem bei Aktionen an Schulen, Einkaufsmärkten und auf Autobahnparkplätzen hatten sich die ehrenamtlichen Helfer der Kreisverkehrswacht im Sinne der Verkehrssicherheit engagiert. Großen Raum nimmt das Verkehrssicherheitstraining auf dem Übungsplatz in Zimmern ein, wo die ehrenamtlichen Trainer der Kreisverkehrswacht insgesamt 720 Autofahrer, 117 Motorradfahrer und 226 sonstige Teilnehmer von Firmen, Feuerwehr oder THW beschulten.

Investition in Jugend

Außerdem wurden durch die verkehrspolizeilichen Präventionsbeamten mit Unterstützung der Kreisverkehrswacht 5214 Kinder und 2081 Erwachsene und Senioren zu Themen der Verkehrssicherheit beschult.

In den Berichten von Geschäftsführer Daniel Geigis wurde deutlich, dass die Kreisverkehrswacht auch 2016 in ihren Bemühungen nicht nachlassen wird und sowohl bewährte wie auch neue Aktionen durchführt.

So wird zum Beispiel am 16. April das E-Bike-Training fortgeführt, für das im vergangenen Jahr der Startschuss gegeben wurde. Neben der klassischen Verkehrssicherheitsarbeit wird die Kreisverkehrswacht 2016 aber auch in den Erhalt der Bausubstanz der Jugendverkehrsschule sowie in die Zukunftssicherung des Verkehrssicherheitstrainings investieren. So steht die Sanierung der Jugendverkehrsschule bereits fest. Ein neuer Verkehrssicherheitsplatz ist aktuell noch in der Planungsphase, und der Verein hofft, diese bis zum Jahresende abschließen zu können.

Von zufriedenstellenden Finanzen berichtete Kassierer Hans-Dieter Wölk. Bei den Wahlen wurde Wölk als Schatzmeister einstimmig in seinem Amt bestätigt.

In der Versammlung sprach der Vorsitzende Artur Rieger eine Ehrung an José Garcia für 20 Jahre Mitgliedschaft in der Kreisverkehrswacht Rottweil aus. Für 30 Jahre wurde Manfred Rathgeb geehrt, er hatte die Kreisverkehrswacht lange Jahre als Vorsitzender geleitet und arbeitet noch heute im Vorstand mit.

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