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Rottweil Tribergs Amazonen sahnen ab

Lothar Herzog, vom 23.01.2011 21:31 Uhr
Die Sulgenerin Sandra Paruszeweski (links) auf dem Weg zum ersten Meistertitel bei den Frauen. Foto: Schwarzwälder-Bote
Die Sulgenerin Sandra Paruszeweski (links) auf dem Weg zum ersten Meistertitel bei den Frauen. Foto: Schwarzwälder-Bote

Kreis Rottweil - Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Frauen, weiblichen Jugend und Schülerinnen im freien Stil sahnte der SV Triberg kräftig ab.Viermal Gold und einmal Silber reichten jedoch nicht aus, um die Ringer-Amazonen des Deutschen Männer-Mannschaftsmeisters SV Weingarten von der Spitze der Gesamtwertung (33 Punkte) zu verdrängen. Mit 32 Zählern fehlte den Gastgebern, die sich einmal mehr als Organisator von Meisterschaften ein Lob des Wettkampfbüros einheimsten, nur ein Pünktchen. Auf den nächsten Plätzen landeten der AC Heusweiler (Saarland/26), KSV Kirrlach (Nordbaden/20) und der VfK Mühlenbach (Südbaden/20). Mit 15 Punkten kam der KSV Tennenbronn unter 46 teilnehmenden Vereinen auf einen guten elften Rang.

Mit den Teilnehmerzahlen (104) war der südbadische Vizepräsident Sport, Winfried Schubert (KSV Tennenbronn) jedoch nicht zufrieden. "Vor allem im Bereich der Frauen sind nur zwölf Starterinnen, darunter drei aus der Schweiz, schon etwas enttäuschend", bilanzierte Schubert nüchtern. Allerdings, so schob Schubert nach, gebe es Konkurrenzveranstaltungen in Hessen sowie ein DRB-Lehrgang für Kaderringerinnen.

So blieben Spitzenbegegnungen in dieser Altersklasse Mangelware. Das spannende und hochklassige Duell zwischen Jasmin Deiss (RG Hausen-Zell) und der Ex-Freiburgerin Kim Riesterer (SC Unterföhring) war jedoch ein Beweis dafür, wozu Frauen technisch in der Lage sind. Das Duo erhielt zu recht von den zahlreichen Zuschauern des Öfteren Szenenapplaus.

Grund zur Freude hatte die Sulgenerin Sandra Paruszewski, die bis 59 kg ihren ersten Meistertitel bei den Frauen errang. Laut wurde es in der Triberger Sporthalle immer dann, wenn Mädchen des SVT die Matte betraten und ihren Gegnerinnen reihenweise das Nachsehen gaben. So zum Beispiel Rosalie Pfaff, die alle fünf Konkurrentinnen in der 38 kg-Klasse souverän beherrschte und verdient Meisterin wurde.

Nur zwei Siege reichten dagegen Luisa Springmann, um bis 40 kg Erste zu werden. Selina Polomski (52 kg) scheiterte an der Altenheimerin Nadja Wendle und holte Silber. Versilbertes Edelmetall gab es auch für die Tennenbronnerin Jaqueline Stark, die Annika Wendle (ASV Aaltenheim) den Vortritt lassen musste.

Im Bereich der Schülerinnen gab es durch Carolin Kitiratschky (22 kg) und Hannah Pfaff (38 kg) zwei weitere Goldmedaillen für die Wasserfallringerinnen. Bis 24 kg konnte sich Filicity Kern vom KSV Vöhrenbach als Siegerin eintragen lassen. Zu Meisterehren kamen ferner Sarah Schumacher (46 kg) vom AB Wurmlingen).

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