Von Reiner Neff VfB Bösingen – VfL Pfullingen (Sonntag, 15 Uhr, Vorrunde 1:2). Zum Auftakt der Hammer-Wochen peilt der Tabellenzweite VfB Bösingen einen zählbaren Erfolg an. Dabei misst sich der VfB am Sonntag im ersten von drei aufeinanderfolgenden Spitzenspielen mit dem VfL Pfullingen.Der Gegner liegt aktuell auf dem fünften Tabellenplatz und hat in Alexander Hirning eine hochkarätige Verstärkung gefunden. Der 21-jährige Linksfüßler der in der Oberliga auch schon für den FC 08 Villingen spielte, wechselte in der Winterpause vom SSV Reutlingen zu den Echazstädtern.

In den vier Partien, die er für den VfL bisher absolviert hat, hat er mit einem Treffer und zwei Assists gezeigt, dass er schon ein wichtiger Spieler für die Elf von Trainer Andreas Hintke ist. Doch neben dem Neuzugang muss die VfB-Defensive auf die torgefährlichen Brüder Moritz und Felix Krasser aufpassen, die insgesamt schon 18 Mal ins Schwarze getroffen haben. Nachdem Pfullingen zehnmal in Folge nicht verloren hatte, gab es in den vergangenen Spielen gegen Sindelfingen (1:3) und Gärtringen (0:2) zwei Niederlagen.

Da der VfL seinen Spitzenplatz in der Verfolgergruppe weiter behaupten will, muss sich Bösingen auf einen Gegner einstellen, der energischen Widerstand leisten wird.

Doch die Mannschaft von VfB-Trainer Richard Maier geht mit einem äußerst positiven Gefühl in das Spitzenspiel. Denn zuletzt gab es beim aufstrebenden TSV Ofterdingen einen 3:0 Sieg. "Dieser Erfolg hat den Spielern gut getan und das Selbstvertrauen gestärkt. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir sehr stabil gespielt, daran wollen wir anknüpfen", freute sich Maier. Nicht vergessen haben die VfB-Kicker das Hinspiel. Denn das 1:2 bedeutete am 8. Spieltag die erste Saisonniederlage. Diesmal will Bösingen den Spieß wieder umdrehen. Zur Aufstellung des VfB Bösingen sagt Richard Maier: "Es bietet sich nach einem Erfolgserlebnis an, die Mannschaft unverändert zu lassen". Das könnte heißen, dass Tobias Müller wieder den Part im zentralen defensiven Mittelfeld übernimmt. Fehlen wird weiterhin Gerd Gaiselmann, der an einer Zerrung laboriert.