Rottweil Mit Sieg kann KSV sich seiner Sorgen entledigen

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Eine Szene wie diese wird Adrian Stockburger vom KSV Tennenbronn schwer fallen, den auf ihn wartet mit Sebastian Rapp oder Mike Mühlemann ein starker Gegner. Foto: Moosmann Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Alfred Moosmann

Am Tabellenende der Oberliga Südbaden wird es richtig spannend. Mühlenbach hat mächtig aufgedreht und ist nun punktgleich mit dem KSV Tennenbronn. Singen glänzte zuletzt mit zwei Siegen und hat die Rote Laterne an Eschbach abgegeben. Glück für Tennenbronn, dass Eschbach und Mühlenbach nun gegeneinander antreten müssen und damit ein Verfolger erst einmal nicht weiter vorankommt.

Wenn es Eschbach trifft, was eigentlich erwartet wird, ist der KSV gerettet. Der 7. Tabellenplatz kann dann vor Mühlenbach allerdings nur mit einem Sieg gegen Hausen-Zell verteidigt werden. Die Wiesentäler werden mit ihrer ersten Mannschaft voraussichtlich aus der 2. Bundesliga absteigen müssen. Ihre Reserve ist in der Oberliga ebenfalls Mittelmaß und liegt nur zwei Punkte vor Tennenbronn. Wo Hausen-Zell am kommenden Wochenende den Schwerpunkt legen wird, ist Spekulation: Die "Erste" ist gegen den Tabellenführer Schifferstadt krasser Außenseiter, wogegen die "Zweite" gegen Tennenbronn (Samstag, 17.30 Uhr) den eigenen Fans noch ein Erfolgserlebnis bescheren könnte.

In der Vorrunde musste sich der KSV mit 16:20 relativ knapp geschlagen geben. Aus der Siegermannschaft von damals fehlten zuletzt mit Sven Kiefer und Matthias Philipp zwei Ringer, was die Chancen des KSV erheblich verbessern würde. Tennenbronn rechnet sich Siege durch Benjamin Nagel, Bogdan Zaharia und Luca Lehmann aus. Adrian Stockburger, Peter Lehmann, Alexander Fichter und Thorsten Götz sollten weitere Runden gewinnen und Punkte holen. Einen sehr guten Eindruck hat Daniel Reiner am vergangenen Samstag bei seinem ersten Einsatz über die volle Kampfzeit hinterlassen. Er und seine übrigen Mannschaftskameraden werden alles geben, um hohe Niederlagen auf ihren Positionen zu verhindern.

Die Reserveteams von Furtwangen und Tennenbronn sind Tabellennachbarn, allerdings mit großem Punkteabstand. Die knappe Vorrundenniederlage mit 17:22 ist nach dem derzeitigen Leistungsstand des KSV auswärts kaum zu wiederholen und Furtwangen gilt zu Hause als klarer Favorit. Die Schüler II müssen beim Tabellenführer Aichhalden antreten und werden versuchen, die recht hohe 10:24-Vorrundenniederlage diesmal in Grenzen zuhalten.

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