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Rottweil Luthers Musik kommt in der Gegenwart an

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Die beiden Musiker Marcus Rust (Trompete) und Christian Grosch (Orgel, Gesang) interpretieren Luthers Kirchenlieder Foto: psw Foto: Schwarzwälder-Bote

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Mit Kirchenmusik etwas anderer, moderner Art hat sich das Duo Zia in der Reihe der Rottweiler Sommerkonzerte in der Predigerkirche vorgestellt.

Rottweil (psw). Die beiden Musiker Marcus Rust (Trompete) und Christian Grosch (Orgel, Gesang) interpretierten Kirchenlieder von Martin Luther aus der Zeit der Renaissance in ganz besonderen Arrangements. "Luther sounds!" war das Konzert anlässlich des Reformationsjubiläums überschrieben.

Im Rottweiler Gotteshaus erklangen Werke des Reformators, der als Musiker und Sänger dem evangelischen Kirchengesang entscheidende Impulse gegeben hat. Aber die Lieder klingen nicht so, wie sie im Gesangbuch enthalten sind und in den Gottesdiensten aufgeführt werden.

Die ausgeteilten Gesangbücher seien nicht zum Mitsingen gedacht, erklärte Kirchenmusikdirektor Johannes Vöhringer in seiner Begrüßung. Die Texte sollten helfen, die Musik besser zu verstehen und auch zumindest einzelne Motive heraushören oder die verjazzten Sequenzen zu erkennen. Orgel und Trompete oder Flügelhorn verschmolzen zu einer harmonischen Einheit. Es war zu spüren, dass Rust und Grosch viele erfolgreiche Projekte zusammen machen. Kein Instrument stand im Vordergrund, beide nahmen sich immer wieder zurück. Das Katechismuslied "Wir glauben all an einen Gott" sang Christian Grosch von der Empore, erst danach schloss sich die Improvisation an.

Dass dem Duo die Verfremdung der Lutherlieder in beeindruckender Weise gelingt, war daran zu erkennen, dass ein Teil der Zuhörer bereits vor dem Schlusslied "Allein zu dir Herr Jesu Christ", dessen Text als einziges nicht aus der Feder des Reformators stammt, zum Schlussapplaus ansetzen wollte, weil sie meinten, das Konzert sei schon beendet. Der abschließende Beifall kam dann aber wenig später, und zwar sehr reichlich. Mit zwei Zugaben bedankten sich die beiden virtuosen Musiker beim Publikum. Zum Abschied erinnerte das Duo mit dem alten Abend- und Wiegenlied "Weißt du wie viel Sternlein stehen" in einer Jazzvertonung an die Kinderzeit.

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