(cpe) Erfolgreicher Abschluss des Handballjahres 2012 für den SV Hausen. Im letzten Spiel vor der rund vierwöchigen Pause über Weihnachten und Neujahr besiegte die Mannschaft von Trainer Jochen Barth den Tabellenzweiten TV Weilstetten II verdient mit 26:24 und kann mit 10:14-Punkten und Platz acht relativ beruhigt in die Pause gehen.

Die junge SVH-Mannschaft war von Trainer Jochen Barth hervorragend eingestellt und zeigte in der ersten Halbzeit gegen die favorisierte Reserve des Württembergligisten TV Weilstetten in der Defensive eine bärenstarke Vorstellung. Gestützt auf Torhüter Thomas Ketterer als sicheren Rückhalt ließ man den ansonsten angriffsstarken Weilstettenern kaum Möglichkeiten zur Entfaltung.

So war die 14:8-Pausenführung auch schon ein sehr gutes Polster. In der zweiten Halbzeit forcierten die Gastgeber noch einmal das Tempo und beim Stande von 20:12 war dann die Partie fast schon gelaufen.

Obwohl die Gäste in der Schlussphase noch etwas aufkamen, ließen sich der SV Hausen aber nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und gewannen letztlich auch verdient mit 26:24. Hervorzuheben aus einer starken Mannschaft war neben Torhüter Ketterer auch der erst 17-jährige Florian Wycisk, dem nicht nur fünf Tore gelangen, sondern auch sonst eine sehr starke Partie zeigte.

Gerade in eigener Halle entwickelte sich die Mannschaft von Trainer Jochen Barth zuletzt als Favoritenschreck wurde zunächst Meisterschaftsmitfavorit HSG Albstadt (25:24) und jetzt eben der TV Weilstetten II bezwungen. Neben den wichtigen Punkten für sich selbst leistete der SV Hausen auch Schützenhilfe für Lokalrivale HSG Rottweil, der als Tabellenführer sich über die Punktverluste der Konkurrenz freuen konnte. Da schmeckte nicht nur HSG-Trainer Siggi Katzmeier bei der Weihnachtsfeier am vergangenen Samstag das Essen noch mal so gut.

Für den SV Hausen geht es dann am 19. Januar mit der Partie bei Mitaufsteiger TG Schömberg weiter. Dazwischen steht noch das eigene Dreikönigsturnier an, das natürlich als gute Vorbereitung für die Rückrunde gilt. "Für uns gilt es nun die spielfreie Zeit gut zu nutzen und dann in der Rückrunde topfit zu sein", stellte SVH-Vorstandsmitglied Uwe Stieler fest.