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Kreis Rottweil Holländische Kochtopfbetrüger wildern in der Region

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Vor Betrügern, die gegen teures Geld minderwertige Kochtöpfe und Messersets anbieten, warnt die Polizei. (Symbolfoto) Foto:  sveta/Fotolia.com

Kreis Rottweil - Seit August sind in der Region holländische Betrüger unterwegs, die mit einer dreisten Masche versuchen, bei vorwiegend älteren Menschen billigste Kochtöpfe und Messersets für sündhaft teures Geld zu verkaufen, wie bei der Kriminalpolizei betont wird.

Die als Markenware (zum Beispiel von WMF) deklarierten Küchenutensilien seien tatsächlich nur Ramsch, den sich die Gauner billig im Ausland besorgten. Diese Art Betrug funktioniere bereits seit mehreren Jahren. "Erstaunlich ist, dass es den Betrügern immer noch gelingt, gutgläubigen Kunden die minderwertige Ware anzudrehen", heißt es bei der Polizei.

So geschehen jüngst auch wieder in Dornstetten: Dort schaffte es einer der holländischen Händler, einem 77-jährigen Mann mehrere Töpfe, ein Messerset und einen Besteckkasten zu einem weit überhöhten Preis zu verkaufen. Leider war es nichts mit WMF-Qualität und jahrelanger Garantie: Bekommen habe der gutgläubige Senior nur minderwertiges Zeug.

Fahrende Händler machen Deals gerne direkt aus Kofferraum

Dass die Betrugsmasche nach wie vor klappt, schreibt die Polizei auch dem durchtriebenen Vorgehen der Täter zu. Die fahrenden Händler würden immer seriös, freundlich und gut gekleidet auftreten und ihre "Kunden" auf offener Straße ansprechen, beginnend mit einem ganz lapidaren Gespräch, das aber schnell direkt in Richtung des Verkaufsziels gelenkt werde. Am Ende stehe eine frei erfundene Geschichte, etwa über "Messe-Restposten", die man losbringen wolle. Unter solchen und ähnlichen "Deckmäntelchen" werde die Ware dann feilgeboten. Dabei bedienten sich die Schwindler verschiedener Mietwagen und verkauften ihre angebliche 1A-Ware mehr oder weniger aus dem Kofferraum.

Seit Mitte August sind die Betrüger laut Kriminalpolizei schwerpunktmäßig in der Region unterwegs. Bei verdächtigen Wahrnehmungen sollte unbedingt die Polizei alarmiert werden, heißt es beim Präsidium in Tuttlingen.

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