
Von Roland Bertiller
SF Eintracht Freiburg – SG Schramberg (Sonntag, 16.30 Uhr). Eine schwere Auswärtshürde steht der SG Schramberg im Breisgau bevor. Die Sportfreunde Freiburg haben mit Abstand die beste Defensive der Landesliga Süd und stehen mit nur einem Minuspunkt mehr als die Gäste, auf Platz vier der Tabelle.
Lediglich gegen den Ligaprimus Herbolzheim musste die Eintracht ihre einzige Heimniederlage hinnehmen. Freiburg ist ein großgewachsenes Team mit zwei sehr guten Torhütern im Rücken. Dies bedeutet für die SGS, dass man im Prinzip nur mit spielerischen Mitteln zum Erfolg kommen kann und auch in der Abwehr entsprechend dagegen halten muss. Im Hinrundenspiel hatte die Truppe von Trainer Klaus Eickhoff dies hervorragend demonstriert und mit 29:23 gewonnen. Trotzdem ist die Eintracht Freiburg eindeutiger Favorit für diese Sonntagsbegegnung.
Die Schramberger müssen erstmal beweisen, dass sie den Ausfall von Spielmacher Benjamin Fehrenbach auch auswärts kompensieren können. Gegen die DJK Singen, ein allerdings sehr schwacher Gegner, ist dies ja hervorragend gelungen. Um jedoch in Freiburg bestehen zu können ist aber eine überdurchschnittliche Leistung vom gesamten Team erforderlich. Beide Kontrahenten sind immer noch auf Reichweite zur Tabellenspitze, bzw. zum Relegationsplatz, was mit Sicherheit eine intensiv geführte Partie erwarten lässt. Nur wenn alles bei der SG Schramberg passt und wenn die Mannschaft konzentriert an diese schwere Aufgabe heran geht, kann sie in Freiburg auch punkten. Sie braucht sich aber nicht zu verstecken, denn sie hat schon des Öfteren, auch auswärts, ihre Stärken bewiesen.
Das Spiel findet in der Wentzingerhalle (Falkenbergerstraße 21) statt. Die Eickhoff-Männer hoffen auf den lautstarken eigenen Anhang, der schon öfters in fremden Hallen den Ton angegeben hat.