Von Bernd Müller

Immer größer werden bei der Ausdauerveranstaltung "Schwarzwald Marathon" die Teilnehmerzahlen auf der Halbmarathonstrecke. Gut abgeschnitten haben auch zwei Läuferinnen des TSV Rottweil.

In diesem Jahr waren es insgesamt 1033 Läuferinnen und Läufer. Bei den Frauen rannten dabei 302 Läuferinnen über die Ziellinie bei der Stadthalle in Bräunlingen. Damit waren in dieser Klasse knapp so viel Läuferinnen am Start wie beim Marathonlauf der Männer. Die schnellste Zeit lief Verena Kohnle (LC Uster/St. Georgen) mit 1:26,49 Stunden.

Mit gemischten Gefühlen stellten sich Verena und Hanna Müller vom TSV Rottweil den Herausforderungen der 21 Kilometer. Die Gefühle waren insofern etwas gedämpft, weil es im Frühjahr bei den Landesmeisterschaften am gleichen Ort nicht optimal lief.

Verena stieg damals indisponiert nach 10 Kilometern aus dem Rennen. Ihre Schwester rettete sich, nach überstandener Erkältung, in der U23 auf Platz vier (1:56 Minuten).

Hier und heute sollte das aber anders werden. Mit dem Startschuss gingen beide hoch motiviert ins Gelände. Erster Test der Tagesform bot der langgezogene Anstieg zur ersten Verpflegung. Auf diesen etwa sechs Kilometern nach Hubertushofen galt es knapp 80 Höhenmeter zu überwinden und es lief prächtige bei den zwei jungen Läuferinnen.

Die zweite "Leistungsabfrage" folgt nach etwa elf Kilometern. Obwohl von den bisherigen Anforderungen gezeichnet, nickte beide zustimmen und verschwanden schnellen Schrittes in den Weiten des Schwarzwaldes.

Auf den letzten leichtabfallenden drei Kilometern ließen sie es noch einmal laufen. Verena erreichte nach 1:45,49 Minuten als Sechste der Hauptklasse das Ziel, Hanna konnte ihre bisherige Bestzeit auf 1:48,02 Sunden verbessern. Damit belegte sie in der U20 Platz drei.

Auf der Halbmarathonstrecke zeigte Beniamino Mascia, TSV Rottweil, ein tolles Rennen. Nach 1:43,21 Minuten erreicht er in der M45 Platz 44. Marius Wolak, TSV Rottweil, kam beim Marathon nach 4:05,38 Stunden in der M50 auf Platz 32.