Zimmern - Mit dem 1:1 bei Landesliga-Tabellenführer VfL Nagold hat der SV Zimmern zum Ende des Fußballjahres noch einmal ein Ausrufezeichen.

Zwar fiel der SV Zimmern auf Rang drei zurück, aber mit 30 Punkten aus 15 Partien fällt die Zwischenbilanz sehr positiv aus. Zwar würde am kommenden Samstag (8. Dezember) noch das Nachholspiel gegen den FC Gärtringen (vom 27. Oktober) stattfinden, aber bei der derzeitigen Wetterlage ist nicht davon auszugehen, dass am kommenden Wochenende in Zimmern gespielt werden kann.

"Ich gehe davon aus, dass die Partie in Nagold unser letztes Spiel in diesem Jahr war. Unsere Mannschaft hat nach einem 0:1-Pausenrückstand in der zweiten Halbzeit kämpferisch noch einmal alles in die Waagschale geworfen und sich den einen Punkt auch verdient", freute sich SVZ-Spartenleiter Erwin Beck über den positiven Abschluss.

Dabei ragte Torhüter Matthias Müller heraus, der gegen seine ehemaligen Mannschaftskollegen aus Nagold, gerade im ersten Spielabschnitt gegen Nils Schuon und Marc Alle, einen höheren Rückstand verhinderte. Müller reagierte auch nach der Pause gegen Daniel Schachtschneider und noch einmal Marc Alle glänzend, war somit ein Garant für den Punkt beim Tabellenführer. Aber auch Marcel Stern zeigte eine starke Vorstellung, war in der Offensive ein ständiger Unruheherd, holte nach einer Stunde auch den Foulelfmeter heraus, den anschließend Torjäger Marius Seemann mit seinem 15. Saisontor zum 1:1 sicher verwertete. Stern wird sich in den kommenden zwei Wochen einer bereits früher vorgesehenen Kahnbeinoperation an der Hand unterziehen, muss dann drei Monate lang einen Gips tragen, und dürfte vermutlich nach der Winterpause nicht sofort wieder zur Verfügung stehen.

Der SV Zimmern hat nun mit seinen 30 Punkten auf dem dritten Platz zwei Zähler Rückstand auf Spitzenreiter VfL Nagold, der allerdings bereits eine Partie mehr ausgetragen hat, sowie einen Zähler Rückstand auf den VfL Sindelfingen, der seine Partie gegen die SpVgg Mössingen mit 2:0 gewann und sich auf Platz zwei verbesserte. "Wir stehen als Dritter in einer guten Verfolgerposition und wollen natürlich im Frühjahr versuchen, mit einem guten Start aus der Winterpause noch möglichst lange vorne mit dran zu bleiben", gibt sich Zimmerns Spartenleiter schon einmal kämpferisch, ist aber jetzt auch zunächst einmal froh, dass die wohl verdiente Winterpause ansteht.