Rottweil - Die Energieversorgung Rottweil (ENRW) macht laut eigener Mitteilung viel Wind in Sachen Energiewende. Im Zuge der Energiewende verstärke sie ihr Engagement im Bereich der regenerativen Energieerzeugung. Neben der Biogasanlage Hausen, der Wasserkraftanlage am Neckar sowie Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken komme auch die Windenergie nicht zu kurz.

Da sich Windkraftprojekte in der Region nach Einschätzung der ENRW frühestens in drei Jahren realisieren lassen, beteiligt sich das Unternehmen nun an der Frankfurter Windpool GmbH, der derzeit zwölf kommunale Stadtwerke und Regionalversorger angehören. Die ENRW beteiligt sich zunächst mit der Mindesteinlage in Höhe von 400 000 Euro, was einer Leistung von einem Megawatt entspricht. Damit lassen sich rund zwei Millionen Kilowattstunden Strom regenerativ erzeugen.

Die ENRW setzt bei der eigenen Stromerzeugung ausschließlich auf Kraft-Wärmekopplung und regenerative Quellen wie Biomasse, Wasserkraft, Photovoltaikanlagen, Windkraft und Klärgas. Der erzeugte Strom deckt etwa den Verbrauch von 10 000 Vier-Personen-Haushalten.