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Rottweil Duales System trägt langfristig Früchte

Schwarzwälder-Bote, vom 02.02.2012 20:03 Uhr
SCF-Präsident Fritz Keller (Zweiter, von rechts) begrüßte die Delegation aus Zimmern im Stadion des Bundesligisten. 
Foto: Peiker Foto: Schwarzwälder-Bote
SCF-Präsident Fritz Keller (Zweiter, von rechts) begrüßte die Delegation aus Zimmern im Stadion des Bundesligisten. Foto: Peiker Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Markus Peiker

Seit knapp einem Jahr besteht die Kooperation zwischen dem Fußball-Bundesligisten SC Freiburg und Landesligist SV Zimmern. Wöchentlich findet in der Sporthalle der Maximilian-Kolbe-Schule in Rottweil-Hausen dazu ein Fördertraining statt.

Nun waren Vertreter der Schule sowie der Gemeinde Zimmern und des Sportvereins zu einem Besuch im Breisgau eingeladen. Zunächst stand der Besuch der Freiburger Fußballschule auf dem Programm.

Jochen Saier, Jugendleiter und Leiter der Fußballschule des SC Freiburg, erklärte den Anwesenden das Konzept der Talentförderung des Freiburger Bundesligisten. "Wir bieten ein duales System an. Neben der fußballerischen Ausbildung hat für uns die schulische und berufliche Ausbildung der Jugendlichen die höchste Priorität", betonte Jochen Saier. Zimmern Bürgermeister Emil Maser zeigte auf, dass auch für die Gemeinde diese Kooperation einen Mehrwert darstellt: "Dies ist eine gute Möglichkeit, die der Sportverein talentierten Jugendlichen aus der gesamten Region anbieten kann. Davon profitieren wir als Gemeinde, weil dies einzigartig in der Umgebung ist."

Für den Sportverein Zimmern ist es eine Aufwertung seiner seit Jahren guten Jugendarbeit: "Es ist für uns als keiner Verein eine tolle Sache, dass wir hier mit so einem renommierten Verein in Verbindung gebracht werden. Wir haben schon in der kurzen Zeit dieser Kooperation davon profitiert", freut sich SVZ-Vorsitzender Siegfried Hattler.

Für Jochen Saier vom Sportclub Freiburg ist diese Kooperation sowieso auf längere Zeit ausgerichtet: "Unabhängig ob wir mit unserer Lizenspielermannschaft in der 1. oder 2. Bundesliga spielen verfolgen wir in der Ausbildung unserer Jugendspieler- und Spielerinnen ein langfristiges Konzept von dem wir nicht abweichen werden", betonte er.

Heimleiter Markus Mauch dazu: "Die Zukunft wird zeigen in wie fern, wir von dieser Zusammenarbeit ebenfalls profitieren können." Beleg dafür sei Saskia Meier, die es über den SV Zimmern mittlerweile schon zur Junioren-Nationalspielerin brachte und ebenfalls schon in Freiburg mittrainierte. Sie ist Schülerin an der Maximilian-Kolbe-Schule.

Kommentare (2)
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FEB
06
00:51 Uhr, geschrieben von Erzieher
Jugendarbeit
Gute Erziehung fängt im Elternhaus an... dass es daran mangelt, ist doch ein Grundübel in der heutigen Zeit. Vielleicht sollten erst mal die "Erzeuger" ihren Pflichten nachkommen, anstatt die Erziehung ihrer Kinder Vereinen, Schulen, Gemeinden oder dem Staat aufzubürden. Verantwortung weiterzureichen anstatt selbst seine Aufgaben zu erfüllen, darin sind wir mit Sicherheit auch Weltmeister...
FEB
04
21:03 Uhr, geschrieben von G. Rünwald
Gute Jugendarbeit??? Zimmern?
Richtig, der SV Zimmern macht seit Jahren eine gute fußballerische Ausbildung. Keine Frage. In der Jugendarbeit allerdings ist dem Verein ein verheerendes Zeugnis auszustellen, die Jugendlichen sind im Verhalten mangelhaft. Erziehung Note 5. Unter aller Sau, wie die Jugend-Mannschaften (A-B-C) des SV Zimmern und insbesondere das Betreuungspersonal bei Spielen, Spieltagen oder Sitzungen auftritt. Hier ist dringend Nachholbedarf geboten.
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