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Rottweil Drogen: Polizeizugriff in der Römerstraße

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Großaufgebot in der Römerstraße am Mittwochmorgen. Foto: Schmidt

Kreis Rottweil - Weil er in den Besitz  gefährlicher synthetischer Drogen gelangt sein soll, geriet 38-jähriger Rottweiler ins Visier der Polizei: Am Mittwochmorgen griffen die Beamten mit Unterstützung der Feuerwehr zu und durchsuchten die Wohnung – aus Sicherheitsgründen in Schutzanzügen.

Der Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr  in der Rottweiler Römerstraße in den frühen Morgenstunden sorgte für Aufsehen: Nicht zuletzt wegen der Nähe zu Schule und Kindergarten sorgten die zahlreichen Einsatzfahrzeuge und die Männer in gelben Schutzanzügen für große Verunsicherung. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe jedoch zu keiner Zeit bestanden, betont  Polizeisprecher Michael Aschenbrenner.

Dennoch: Die Substanz, um die es der Polizei bei der Durchsuchung ging, sei eine chemische Droge mit besonders hoher Wirksamkeit. Der synthetisch hergestellte Stoff sei äußerst gesundheitsgefährdend und in
seiner Wirkung stärker als Heroin. Die Polizei wollte deshalb schnell eingreifen, sowohl um Beweismittel zu sichern, als auch um eine etwaige Weiterverbreitung der Droge zu verhindern. Ermittlungen hatten den Verdacht ergeben, dass der Bewohner des Hauses in der Römerstraße in den Besitz dieser Drogen gelangt war, die vornehmlich aus dem Fernen Osten bezogen werden. "Die Droge führt schon in kleinen Dosen zu gefährlichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen", so ein Polizeisprecher. Weil auch Hautkontakt gefährlich sein kann und die genaue Zusammensetzung nicht bekannt gewesen sei, seien die Einsatzkräfte sicherheitshalber mit Schutzanzügen ausgestattet worden. Insgesamt waren neun Polizeibeamte, die Rottweiler Feuerwehr, ein Notarzt und ein Chemiker im Einsatz.

Der 38-Jährige war in der Wohnung und wurde vorläufig festgenommen, ist inzwischen aber wieder auf freiem Fuß. Laut Polizeiangaben wurden kleinere Mengen verschiedener Betäubungsmittel gefunden. Die Substanzen werden nun vom Landeskriminalamt untersucht. Die Kripo ermittelt weiter wegen  Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Vor Ort waren neun Polizeibeamte der Kriminalpolizeidirektion und des Polizeireviers Rottweil  sowie elf Kräfte der Feuerwehr Rottweil mit vier Fahzeugen. Auch ein Notarzt war vor Ort. Zunächst passte auch der über der Gegend fliegende  Bundeshubschrauber ins Bild. Dieser hatte aber nichts mit dem Einsatz  zu tun, sondern hat nach unseren Informationen routinemäßig das Rottweiler Bahnhofsgelände zu Kontrollzwecken überflogen.

Laut Polizeisprecher Aschenbrenner spielen synthetische Drogen auch im Bereich des Polizeipräsidiums Tuttlingen eine immer größere Rolle. Die weltweite Vernetzung trage dazu bei, dass sich immer neue chemisch hergestellte Substanzen schnell verbreiten. "Die Entwicklung ist rasant, es kommen ständig neue Zusammensetzungen hinzu", so Aschenbrenner.

 

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