(lh). Mit den Meisterehrungen von Gottmadingen (Bezirksliga) und Sulgen II (A-Klasse) erhält auch der letzte Kampftag durchaus noch seine Reize. Während für die Athleten die willkommene Weihnachtspause ansteht, sind die Funktionäre weiterhin gefordert. Es gilt jetzt schon die Weichen für die nächste Saison zu stellen. BEZIRKSLIGA Auch wenn die Begegnung KSV Gottmadingen gegen KSK Furtwangen II rein für die Statistik ist, für die Gastgeber hat sie eine besondere Bedeutung. Nach dem letzten Einzelkampf wird Staffelleiter Achim Schemel (AV Hornberg) die Meisterehrung für den KSV Gottmadingen vornehmen. Etwas zu feiern hat auch der Zweitplatzierte KSV Trossingen. Nachdem feststeht, dass es kein Aufstiegsturnier zur württembergischen Landesliga gibt, werden die Ringer aus der Musikstadt vor eigenem Publikum ihre Abschiedsvorstellung geben und nach vielen Jahren wieder in einer Liga auf Landesebene vertreten sein.

Mit einem Sieg über die KG Baienfurt II würde das Feiern dann doppelt Freude bereiten. Ob die AV Schwenningen als definitiv Letzter sich gegen den KSV Taisersdorf II aus der Liga verabschiedet, haben die Neckarringer selbst in der Hand. Da Gottmadingen und Trossingen aufsteigen und keine Mannschaft aus den oberen Ligen in die Bezirksliga herunterkommt, reduziert sich die Anzahl der Teams auf sieben. Die Schwenninger dürfen deshalb in der Liga verbleiben, sofern sie vom Abstiegsrecht keinen Gebrauch machen. Mit einem Heimsieg über den KSV Vöhrenbach will der KSV Allensbach seinen guten fünften Tabellenplatz verteidigen, während die Vöhrenbacher mit dem vorletzten Rang kaum zufrieden sein dürften. BEZIRKSKLASSE Theoretisch wie praktisch könnte die Situation eintreten, dass mit dem KSV Wollmatingen II (empfängt den KSV Taisersdorf III) und dem AC Villingen (erwartet den AV Hardt II) zwei Mannschaften nach Saisonende punktgleich am Tabellenende stehen und auch im direkten Vergleich ebenbürtig sind. Dann müsste Staffelleiter Horst Krumrück (AV Schwenningen) in den Richtlinien kramen, nach welchen Kriterien der Letzte ermittelt wird. Aber auch hier gelten die gleichen Bedingungen wie in der Bezirksliga. Denn neben dem AV Hornberg (muss zur KG Wurmlingen/Tuttlingen reisen) könnten auch der SV Dürbheim II und der VfL Mühlheim, die sich an der Donau im direkten Duell gegenüberstehen, in den Aufstiegsgenuss kommen. Für die Gast gebenden Mühlheimer wäre ein Sieg allerdings wichtiger als für die Gäste aus Dürbheim, da die KG aus Wurmlingen und Tuttlingen nur einen Punkt dahinter lauert. Verlieren Mühlheim und die KG, bleiben die Mühlheimer Dritter. AUFBAUKLASSE Möglicherweise ist der AV Sulgen II der vorerst letzte Meister der A-Klasse, die vor ihrer Auflösung steht. Bei ihrem Heimkampf gegen den SV Triberg III erhalten die Sulgener Besuch von der Bezirksvorsitzenden Birgit Hepting (KSV Trossingen), die den Meisterteller überreichen wird.