800 Hektar Wald sind für eine Gemeinde ein Haufen Holz. Der Umgang damit ist entscheidend für die zukünftige Entwicklung. Da gelte dem Substanzerhalt und sogar dessen Verbesserung ein wichtiges Augenmerk, sagte Forstamtsdirektor Uwe Sperlich jüngst vor dem Deißlinger Gemeinderat. Bürgermeister Ralf Ulbrich verweist auf die am 1. Januar 2015 beginnende neue Forsteinrichtungsperiode, zu der man in Sachen Nachhaltigkeit planerisch wertvolle Zeichen setzen wolle. Sperlich, der als Naturschutzbeauftragter auch den hohen Freizeitwert eines Forsts im Blick hat, und der Deißlinger Revierleiter Thomas Zihsler verweisen auf zunehmende ökologische Maßnahmen bei der Forstarbeit. Dies könne sich letztlich auch in einem Ökokonto niederschlagen, das in der Kommune zum Beispiel bei im Rahmen von Bebauungsplänen vorgeschriebenen Ausgleichsmaßnahmen verwendbar sei. Bei einem Holzeinschlag von, wie geplant, 8500 Festmetern wurde laut Sperlich ein Durchschnittserlös über alle Sortimente von 60 Euro erzielt. Dieses "stolze Ergebnis" ist auch Maßstab fürs Jahr 2013, in dem mit einem "Wald-Gewinn" von etwa 72 000 Euro gerechnet wird. Foto: Seeger