Rottweil Armin Stoll wird Nachfolger von Marc Digeser

Schwarzwälder-Bote, 22.05.2012 22:00 Uhr

Von Frank Schäfer Bezirksliga: Der SV Villingendorf ist bei der Trainersuche fündig geworden. Armin Stoll wird Nachfolger von Marc Digeser, der dieses Amt acht Jahre bekleidet hat.Marc Digeser wird in der kommenden Saison zusammen mit Co-Trainer Udo Leopold die Landesligaelf des FV Rottweil trainieren. In Fußballerkreisen ist der mit einer A-Lizenz ausgestattete Fußballlehrer Stoll kein unbeschriebenes Blatt.

Zu Spielerzeiten sammelte er höherklassige Erfahrungen beim Oberligisten FC Villingen, als Trainer führte sein Weg unter anderem nach Rottweil, sowie zum FV Donaueschingen und zum FC Pfaffenweiler. Bevor er sich eine Auszeit gönnte, war er beim FSV Schwenningen aktiv.Nach dem 19. Spieltag der Saison 2010/11 wurde der Vertrag beim damaligen Tabellendritten aufgelöst.

"Die Villingendorfer haben jetzt über Jahre hinweg bewiesen, dass sie einen Fußball spielen, der mindestens im vorderen Drittel der Tabelle angesiedelt ist, es durchaus aber auch in Regionen gehen kann, die für das Umfeld und für mich als Trainer sehr reizvoll sind", so Stoll.

SV-Vorsitzender Frank Völker bringt es auf den Punkt: „Wir wollen durch den neuen Trainer neue Impulse setzen, so vielleicht ganz vorn angreifen. Dafür ist es aber erforderlich, die letzten Prozente herauszukitzeln." Mit der Verpflichtung eines kompetenten Trainers, soll "der Kader zusammen gehalten und der Verein eventuellen Neuzugängen schmackhaft gemacht werden". Einzig der Abgang von Marius Elter, der wahrscheinlich zum SV Gosheim zurückgeht, steht bisher fest. SVV-Gönner unterstützen die Verpflichtung. Völker: "Unserer Vereinsführung war es sehr wichtig, dass das Umfeld dahinter steht – und nach der Verkündung war die Stimmung echt bombig." Unterstützt wird Stoll von Joachim Engeser. Am Wochenende verloren die Villingendorfer gegen Schramberg, weil in der zweiten Hälfte laut Völker zwei "Hundertprozentige" nicht verwertet wurden, die Gäste "aber jede Chance nutzten". "Uns fehlt derzeit einfach die Knipsermentalität", beklagt Völker.

 
 
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