(lh). In den verbleibenden zwei Kampftagen wird zum größten Teil für die Statistik gerungen. Einzig der Absteiger aus der Bezirksklasse steht noch nicht fest und wird gesucht. Es ist aber gut möglich, dass aufgrund einer neuer Ligenstruktur ohne Aufbauklasse es keinen Absteiger gibt.

Bezirksliga: Wie nicht anders zu erwarten, hat der KSV Gottmadingen mit einem 25:13 beim Herausforderer KSV Trossingen seinen Meistertitel perfekt gemacht, kehren nach mehrjähriger Pause wieder in die Verbandsliga Südbaden zurück. Trossingen muss sich mit dem Vizetitel begnügen, hat aber den Aufstieg in die württembergische Landesliga sicher. Der frisch gekürte Meister will seine weiße Weste bei der KG Baienfurt II verteidigen, Trossingen die Punkte beim KSV Taisersdorf II entführen. Den endgültigen "Gnadenstoß" wird die AV Schwenningen wohl beim KSV Vöhrenbach bekommen, es sei denn, den Neckarringern gelingt beim Vorletzten der erste Saisonsieg. Der KSK Furtwangen II rechnet sich beim personell angeschlagenen KSV Tennenbronn II einen Sieg aus.

Bezirksklasse: Während die Meisterschaft längst zugunsten des AV Hornberg entschieden war, kämpft ein Trio um den Klassenerhalt. Wenn allerdings alle drei Teams verlieren, wäre zumindest der KSV Taisersdorf III gerettet. Die Linzgauer empfangen zu Hause den VfL Mühlheim, der nur mit Mühe gegen den Vorletzten AC Villingen 16:15 gewann. Den Donauringern winkt bei einem Sieg Platz drei, wenn die KG Wurmlingen/Tuttlingen das Derby beim ASV Nendingen III verliert. Die Villinger wiederum müssen beim heimstarken SV Dürbheim II antreten und werden es schwer haben, von dort Punkte mitzubringen. Sie hoffen insgeheim, dass der AV Hornberg die Aufgabe gegen Schlusslicht KSV Wollmatingen II nicht allzu leicht nimmt und die Gäste geschlagen an den Bodensee zurückschickt.