Rottenburg Soziales Miteinander fördern

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Rottenburg (ce). Einen Behindertenbeirat und einen Integrationsbeirat werden bald in Rottenburg eingerichtet. Das beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung besser wahrnehmen und Benachteiligungen beseitigen und verhindern. Das sind die Aufgaben, die sich der neue Behindertenbeirat in Rottenburg zum Ziel macht. Außerdem soll der Beirat den Gemeinderat, die Ortschaftsräte und die Stadtverwaltung über die Interessen und Sorgen der Menschen mit Behinderung informieren. Insgesamt besteht der Beirat aus 15 Mitgliedern: dem Oberbürgermeister als Vorsitzenden, bis zu neun ehrenamtliche Mitglieder und Vertretern der vier größten Fraktionen des Gemeinderats sowie einem Vertreter der weiteren Fraktionen.

Dazu soll ein Integrationsbeirat eingerichtet werden. Dieser kümmert sich darum, dass Menschen mit Migrationshintergrund ermutigt werden, sich am Stadtgeschehen zu beteiligen und sich einzubringen. Weiter fördert der Beirat das friedliche Zusammenleben aller Einwohner, geprägt von gegenseitigem Respekt und Toleranz.

Die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, den Ortschaftsräten und der Stadtverwaltung ist auch hier fest eingeplant. Der Integrationsbeirat besteht aus 19 Mitgliedern. Darunter sind zehn Mitglieder mit Migrationshintergrund und bis zu drei Vertreter kommen aus Institutionen, die sich mit der Thematik beschäftigen. Die Vertreter aus dem Gemeinderat und der Vorsitz sind gleich geregelt wie beim Behindertenbeirat.

Bis auf Peter Cuno (WIR) haben alle für diesen Beschluss gestimmt. "Ich werde dagegen stimmen, da ich mich diskriminiert fühle", so Cuno, der nicht zufrieden mit der Verteilung der Sitze sei. OB Neher entgegnete, dass diese Beiräte die Interessen der Betroffenen in den Vordergrund stellen und nicht als Plattform dienen, auf denen sich Gemeinderäte profilieren können.

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