
Von Angela Baum
Starzach. Einige hundert Besucher sind gestern zur dritten Hochzeitsmesse nach Schloss Weitenburg gekommen, um sich Ideen für ihre bevorstehende Hochzeit zu holen.
Die insgesamt zwölf Aussteller hatten die Räume, in denen Hochzeitsgesellschaften stattfinden können, schön dekoriert und mit ihren Ständen gefüllt. Zum Abschluss der Hochzeitsmesse gab es am Abend ein Feuerwerk mit Musik. Mit dabei war unter anderem auch die Seebronner Friseurmeisterin Melanie Nesch. Sie zeigte mit ihrem Salon "S‘ Rapunzel" neuste Brautfrisuren-trends. "Zeitlos soll es bei vielen Bräuten sein", sagt sie, und oftmals auch hochgesteckt, mit Curlies oder Blümchen. Auch lockig und wallend dürfe es sein, "viele Bräute wollen halt einfach mal Prinzessin sein".
Toll war auch die Brautmode, die Hollywood Bride zeigte. Romy Buschbacher erklärte, dass derzeit ein Materialmix, etwa mit Tüll und Taft gefragt sei, doch auch ganz schlichte Kleider seien im trend. Nicht jede Braut wolle auch ein langes Kleid, auch kurze Kleider und sogar Farbe wie etwa Lila seien im Trend. Bei Herren sei die Brautmode eher klassich, wer mutig sei trage aber eine lange Anzugjacke. Die Modells Sina Buschbacher und Silvia Capputo zeigten, wie schön Brautmode aussehen kann.
Konditormeister Helmut Kipp aus Horb zeigte voller Stolz seine Tortenauswahl, etwa mehrstöckige Hochzeitstorten-Kreationen. Im Sommer, so wusste er zu berichten, gehe gehe der Trend allerdings zu leichten Obstkuchen, etwa Erdbeerherzen. Katja und Robert Müller hatten mehrere Brautsträuße dabei. Wie sie betonten, müssten die Brautsträuße immer auf das Brautkleid abgestimmt sein. Bevorzugt würden von den brautpaaren weiße, creme und rote Rosen. Sechs Stunden Arbeit steckten in einem englischen Blütentropfen, der besonders schön ein schlichtes Brautkleid betone, sagte Floristikmeister Robert Müller. Auch Tischschmuck fertigt das Blumenhaus Müller aus Horb, hier konnte man sich einen umfangreichen Eindruck verschaffen. In der Kapelle der Weitenburg konnte man den Organistenscout Matthäus Schmid erleben,d er Kostproben seines Könnens an der Orgel gab.