Rottenburg Heimatkreis kümmert sich um acht Soldatengräber

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Von Klaus Ranft

Rottenburg-Ergenzingen. Seine Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2015 hielt der "Ergazenger Heimatkreis" im Gasthof Waldhorn ab.

Vorsitzender Helmut Schäfer konnte dabei rund ein Drittel der 76 Mitglieder willkommen heißen. Der Vorsitzende sprach von einem verhaltenen Jahr, in dem es aber trotzdem einiges an Terminen zu bewerkstelligen gab. Froh zeigte sich Schäfer darüber, dass der Mitgliederstand trotz etlicher Todesfälle kompensiert werden konnte.

Ansonsten seien Besprechungen mit dem Kreisarchivar angestanden, man habe Filme von der 1200 Jahr-Feier (1982) digitalisiert, zwölf Kindern beim Ferienprogramm einen Tag lang einen Besuch in der Wilhelma ermöglicht und auch einen Jahresausflug in die Bier-Kulturstadt Ehingen an der Donau gemacht. Diesen Ausflug habe man auch dazu genutzt, die Gedenkstätte in Grafeneck zu besuchen, die an die Ermordung von 10 000 Menschen in der Nazizeit erinnere.

Letztlich verwies Schäfer noch darauf, dass man sich der Pflege der acht Soldatengräber auf dem Ergenzinger Friedhof angenommen habe und beim Sebastian-Blau-Abend mit Peter Nagel im Bahnhof für die Bewirtung der Gäste sorgte.

Rudolf Schäfer: Ortschaft kann stolz auf den Heimatkreis sein

Schriftführerin Elisabeth Kniesz ließ das Jahr noch einmal im Detail Revue passieren und Kassiererin Susanne Fleiner konnte auf ein hübsches Finanzpolster verweisen und auch darauf, dass vernünftig gewirtschaftet wurde.

Die Entlastung durch den stellvertretenden Ortsvorsteher Rudolf Schäfer erfolgte einstimmig. Die Ortschaft könne stolz auf den Heimatkreis sein, resümierte Schäfer, der dem Verein weitere Unterstützung ankündigte.

Schnell gingen die Wahlen über die Bühne. Rainer Molitor (zweiter Vorsitzender), Elisabeth Kniesz (Schriftführerin), Jürgen Neef (Ausschuss) sowie die Kassenprüfer Thomas Gühring und Kurt Kniesz wurden allesamt in ihren Ämtern bestätigt.

Beim diesjährigen Dorffest wolle sich der Heimatverein einbringen, sofern dieses in etwa so ablaufe, wie beim Jubiläumsmsmarkt, so Helmut Schäfer. Er verwies darauf, dass man nur wenige Möglichkeiten zum Mitmachen habe.

Der Jahresausflug soll in diesem Jahr per Bahn in die Gold- und Silberstadt Schwäbisch Gmünd gehen. Am Schluss der Versammlung gab es noch Lichtbilder des langjährigen Ergenzinger Arztes, Doktor Hans Schmolze, der eine Fülle von Aufnahmen bei der Fasnet in den 1960er-Jahren geschossen hatte.

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