
Rottenburg - Zur Saloonfasnet hatte am Samstagabend die Stadtkapelle in die Rottenburger Festhalle eingeladen. Mit großem Erfolg: Für den Abend wurden alle Eintrittskarten verkauft.
So herrschte denn auch reger Betrieb in der zum Narrentempel aufgehübschten Halle und im Foyer und Rundling, die ebenfalls fasnetsgerecht dekoriert waren.
Die Stadtkapellenmusiker spielten in Cowboy- und Indianerkostümen, zudem wurde zu den heißen Rhythmen von "Pop nach 8" getanzt. Im Foyer herrschte ein reges Treiben der Fasnetskapellen, so spielten etwa die "Quetschkommoden" oder Lumpenkapellen Rottenburger Fasnetslieder. Im Rundling war eine Bar eingerichtet, hier legte DJ Toadie auf. Die Stadtkapelle fungierte am Westernabend als "Buffalo Hille and his Humptatas", zudem gab es ein buntes Programm, bei dem auch die Gäste eingebunden wurden.
So kam es etwa zum Showdown in "Rotten City", bei dem auch der Bürgermeister Steve Nearer mitwirkte. Er wurde von einer Horde skrupelloser STAKARO-Indianer entführt und an den Marterpfahl gebunden. Doch eine beherzte Squaw rettete ihn, um ihn vor den tödlichen Tomahawks ihrer roten Blutsbrüder zu retten. Nun planen die junge aktive Squaw und Steve Nearer angeblich die Gründung eines eigenen Indianerstammes und sind auf der Suche nach einem größeren Tipi.
Auch gepokert wurde in Rotten Citiy – dabei kam es zum Showdown zwischen Charles Henry Hot, der von der silbernen "Schrottflinte" von Arnie He-Man durchsiebt wurde, und auch aus Hots Klimperbüchse löste sich ein Schuss.
Eilends eilte Sheriff Folky The Bow herbei. Im Saloon traten auch einige Cowgirls auf, die tanzten, zudem spielte die Stadtkapellen-Band Lieder zum Mitsingen, etwa "Komm hol das Lasso raus" oder "Nun sprach der alte Häuptling der Indianer". Auch Biercurling am Tresen wurde gespielt, zudem gab es einen Marterpfahl mit Strohballenschleuder. Bis in die Morgenstunden wurde kräftig gefeiert.