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Rosenfeld Zentrales Ziel: Die Kreativität der Kinder in der Natur zu unterstützen

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Auf einiges Interesse ist der Informationsabend zum geplanten Wald- und Naturkindergarten in Isingen gestoßen. Foto: May Foto: Schwarzwälder-Bote

Rosenfeld-Isingen. Zahlreiche Eltern sind zur Informationsveranstaltung der Stadtverwaltung über die mögliche Einrichtung eines Natur- und Waldkindergartens in Isingen gekommen. Diesen Donnerstag steht die Entscheidung des Gemeinderats an.

Eingangs erläuterte Rosenfelds Bürgermeister Thomas Miller, dass man sich im Kinder- und Jugendausschuss Gedanken gemacht habe, wie das Angebot von Kindergärten erweitert werden könne. Mit den zuständigen Behörden, so Miller, sei man schon länger in Kontakt, um die Möglichkeiten für die Einrichtung eines Naturkindergartens zu schaffen.

Ausführlich stellte die Naturpädagogin Isabelle Kreidler, die im Kita Regenbogen beschäftigt ist, Inhalte und Überlegungen eines Naturkindergartens vor. Zentrales Ziel sei es immer, die Kreativität der Kinder in der Natur zu steigern.

In einem Film konnten die Eltern sehen, wie Kinder unbeschwert im Wald toben und spielen. Laut Kreidler "verhäuslichen" die Kinder von heute aber oft, widmen sich der Digitalisierung und haben Defizite in der Motorik. In einem Waldkindergarten stünden Pflanzen und Tiere im Mittelpunkt, die Jahreszeiten und ökologische Zusammenhänge könnten hautnah erlebt werden.

"Die Schulfähigkeit und auch das Sozialverhalten steigt", sagte die Waldpädagogin. Ziele eines Waldkindergartens seien weiter, die Wahrnehmung zu schulen, die Persönlichkeit zu entwickeln und Umweltbewusstsein zu schaffen.

Im Mittelpunkt stünden Bewegung und Bildung sowie das Freispiel. Das Lernen solle auf eine vielseitige und lebenspraktische Weise erfolgen, so Kreidler. Der Naturkindergarten halte sich an den Orientierungsplan, und eine Kooperation mit den Grundschulen finde statt.

Weiter würden auch in einem Naturkindergarten Alters- und Projektgruppen gebildet. "Die Rituale finden genau so statt wie in einem herkömmlichen Kindergarten", führte Kreidler aus.

Eine Gruppe im Naturkindergarten könne bis zu 20 Kinder aufnehmen. Betreut würden diese von zwei Erzieherinnen sowie Praktikantinnen. Das Spielgelände seien Wald, Bach und Wiesen. Eine Schutzhütte gegen Regen und als Rückzugsraum solle gebaut werden. Zwischen März und Oktober, so der Plan, sollen die Kinder im Wald sein, von November bis Februar im jetzigen Gebäude des Kindergartens. Öffnungszeiten sind zwischen 7.30 und 13.30 Uhr.

Die anwesenden Eltern nutzten die anschließende Fragerunde gründlich. So gab es Nachfragen zu Toiletten oder zum Weg vom Treffpunkt am Kindergarten bis in den Wald. Bemängelt wurde in der Diskussion aber, dass die jetzigen Kindergarteneltern erst spät in das laufende Verfahren eingebunden worden seien.

Auch wollten interessierte Zuhörer wissen, wie sich die Eltern in diesem Projekt einbringen könnten, wie die Kinder vor Zecken geschützt werden und wie es mit Blick auf die naheliegenden Teiche um die Sicherheit bestellt ist.

Der Kindergartenbeitrag, so hielt Bürgermeister Miller fest, sei gleich hoch. Auch Kinder von außerhalb der Stadtgrenzen könnten für den Naturkindergarten in Isingen anmeldet werden. Die Stadtverwaltung nahm bereits während des Informationsabends Vormerkungen für die Anmeldung an.

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