Rosenfeld Paar ist dankbar für alles Gute in seiner Ehe
Schwarzwälder-Bote, 03.08.2012 17:00 Uhr
Annerose und Rudi Hölle feiern heute mit einem Dankgottesdienst und anschließendem Fest goldene Hochzeit. Foto: RufFoto: Schwarzwälder-Bote
Rosenfeld-Leidringen (ruf). Genau heute vor 50 Jahren haben sich Rudi und Annerose Hölle, geborene Schatz, aus der Isinger Straße in der Leidringer Peterskirche ihr Ja-Wort gegeben. Heute wird die Feier der goldenen Hochzeits mit einem Dankgottesdienst begonnen.
Anschließend wird mit den Kindern, Enkeln, Geschwistern, Nichten, Neffen und Freunden im Gasthaus Krone in Gösslingen gefeiert.
Annerose und Rudi Hölle sind beide in Leidringen geboren und aufgewachsen, er 1938 und sie 1943. Nach der Volksschule erlernte Rudi Hölle den Beruf des Landwirts und übernahm dann die elterliche Landwirtschaft. Später machte er bei der Firma Braungart in Rosenfeld eine Umschulung zum Schlosser, und nachdem der Inhaber 1975 krankheitshalber seine Firma schließen musste, wechselte Hölle zur Firma Blickle. 1976 legte er noch die Meisterprüfung als Schlosser ab und blieb bei Blickle, bis er 2000 nach einem schweren Waldunfall, bei dem er zwischen einer Tanne und dem Traktor eingeklemmt wurde, in Rente ging. Von den Unfall hat er sich zwischenzeitlich wieder gut erholt. Seit 1975 bis heute hält Rudi Hölle zusätzlich Gottesdienste als Prädikant, früher Lektor genannt.
Annerose Hölle lernte den Beruf der Hauswirtschafterin und arbeitete außerdem noch in der Landwirtschaft mit. Seit 1975 gibt sie zusätzlich Flöten- und Gitarrenkurse und leitet die Leidringer Kinderstunde, und obwohl sie seit 1988 an einer schweren Infektionskrankheit leidet, die sie manchmal stark beeinträchtigt, lässt sie sich nicht entmutigen. Beide sind Gott dankbar für alles Gute in ihrer beider Leben und Ehe.
Sechs Kinder hat das Paar bekommen, doch nur der älteste Sohn Rolf wohnt mit seiner Familie in Leidringen. Renate und Thomas sind in der Mission in Pakistan und Kirgisistan tätig, Annette, Horst und Karin wohnen mit ihren Familien in Stuttgart, auf dem Geyerbad und in Locherhof. In der Zwischenzeit haben Hölles 13 Enkelkinder, die auch öfters zu Besuch kommen oder von ihnen besucht werden. Außerdem haben sie schon einige große Reisen unternommen, etwa zu einer Cousine nach Chile und in eine Indianermissionsstation nach Paraguay. Natürlich haben sie auch schon ihre Tochter in Pakistan und ihren Sohn mit Familie in Kirgisistan besucht.



