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Rosenfeld Lebensecht, aber sie grüßen nicht

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Gruppenbild mit Kunstwerk (von links): Manfred Martin, sein Sohn Steve, "Schorsch", der Bier holt, Denise Blickle und Sibylle Sülzle bei der Ausstellungseröffnung im Rosen- und Skulpturengarten. Foto: Saupp Foto: Schwarzwälder-Bote

Lebensgroße Skulpturen stehen jetzt im Rosengarten, gefertigt vom Tübinger Künstler Manfred Martin mit der Motorsäge.

Rosenfeld. Manfred Martin stellte bei der Vernissage seine Figuren vor und erzählte, wie diese entstanden sind. Die Figuren, die Martin ausschließlich mit einer Motorsäge herstellt, sind nun ein Jahr lang im Rosengarten zu sehen. Das Besondere an diesen Figuren ist, dass er diese detailliert schnitzt und durch das Bemalen und Schattieren mit Acrylfarbe lebensecht wirken lässt. Viele der Besucher bei der Ausstellungseröffnung grüßten die Figuren und wunderten sich, warum diese nicht zurück grüßten.

Der Künstler erzählte bei einem Rundgang Einzelheiten über die Kunstwerke und deren Entstehung. Er bedauerte, dass nur wenige seiner Skulpturen zu sehen sind. Dies resultiert daraus, dass er zahlreiche andere Ausstellungen hat, zum Beispiel in der Schweiz. Er erzählte ebenfalls, wie neue Figuren entstehen und woher er seine Inspiration nimmt. "Eugen" zum Beispiel, der mit gelangweiltem Gesichtsausdruck und einer Tasche in der Hand auf seine Frau wartet, die einkaufen ist, ist inspiriert von einer Figur aus einem Asterix-Comic.

Wenn die Idee für eine neue Skulptur entstanden ist, formt Martin diese zuerst als Tonmodell. Dieses misst er aus, um eine Vorstellung zu haben, wie die Proportionen sein sollen. Er stellt seine Figuren, wie zum Beispiel "Bobo" – mit dieser Skulptur kann er sich persönlich am ehesten identifizieren – mehrfach her, da diese käuflich zu erwerben sind. Dies nahm auch der Stiftungsrat der Stiftung Rosenrad, bestehend aus Sibylle Sülzle, Reinhold und Denise Blickle, Hans-Dieter Jetter und Silvia Köhl-Jetter, zum Anlass, um eine Skulptur von Manfred Martin zu kaufen. Passend zur Brauerei Lehner wird der Bier holende "Schorsch" im Rosengarten stehen bleiben.

Die Figuren von Manfred Martin sind im ganzen Zollernalbkreis zu sehen. Die Gesichter seiner Skulpturen hat er, wenn er diese gestaltet, automatisch als Vorstellung im Kopf und überträgt diese auf das Holz. Um herauszufinden, wovon es abhängig ist, wie der bestimmte Gesichtsausdruck entsteht, hat er zehn Tage lang jeweils einen Kopf gestaltet.

So kam er auf die Idee, nicht nur Figuren zu gestalten, sondern auch Skulpturen zu machen, die nur ein Gesicht oder einen bestimmten Gesichtsausdruck haben. Er bietet für das Gestalten von solchen Köpfen auch einen zweitägigen Workshop an.

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