Rosenfeld Der Geheimtipp: Heiligenzimmern

Schwarzwälder-Bote, 26.06.2012 17:01 Uhr

Von Klaus May

Rosenfeld-Heiligenzimmern. Das 3D-Sonnenwendturnier der Bogenschützen Heiligenzimmern war ein voller Erfolg. Ob im dichten Wald oder in den Tiefen des Fischteichs, die Teilnehmer meisterten jede Herausforderung.

Zu einem Eldorado der Bogensportler entwickelt sich das 3D-Sonnwendturnier des Schützenvereins Heiligenzimmern. An zwei Tagen meisterten jeweils 200 Bogensportler den sich über mehrere Kilometer erstreckenden Parcours: Vom Bogensportplatz, zur Sandgrube, über den Roten Bühl, entlang des Sportplatzes bis hin zu den Fischerweihern – Heiligenzimmer bietet ein anspruchsvolles aber für diesen Sport einzigartiges Gelände.

Aus ganz Süddeutschland waren die Sportler angereist, um am Geheimtipp-Turnier teilzunehmen. An 28 Stationen wurden Tierplastiken aufgestellt, wobei auf jede aus vier unterschiedlichen Positionen gezielt werden konnte. Aus welcher Entfernung, das wurde je nach Bogenart, ob der Schütze mit oder ohne Visier zielt und wie alt er ist, festgelegt.

Die Sportler gingen mit Langbögen, Compound- oder auch Recurve-Bögen an den Start. Gezielt wurde aufwärts, abwärts, durch Dickicht oder gar über tief gelegene Gräben im Wald.

In diesem Jahr meisterten die Teilnehmer neue Herausforderungen. Zum einen galt es, die Fledermaus die, in mehrere Meter Höhe gezogen worden und mit Laub eingebunden war, zu treffen. Zum anderen war der Fisch eine Hürde für die Sportler: Es galt in die Tiefen des Teichs zu zielen um möglichst viele Ringe zu bekommen.

Je nach Treffgenauigkeit wurden die Ringe in drei Kategorien gezählt. Bis zu drei Schüsse konnte jeder Sportler abgeben, wobei sich die erreichbaren Ringe beim zweiten oder dritten Pfeil wieder reduzierten. Deshalb stand der gegenseitige Wunsch der Sportler ganz ob an: "Alle ins Skill".

Von morgens 10 Uhr bis spät abends waren die Sportler an den beiden Wettkampftagen unterwegs – um den wilden Plastiktieren Herr zu werden. Zumal an jedem Turniertag ein anderer Parcours aufgebaut war. Denn: Fleißige Helfer des Vereins hatten unter der Regie von Karl-Heinz Jenter die Wettkampfanlage am Samstagabend umgestaltet. Und diese Heinzelmännchen sorgten auch dafür, dass die Sportler an drei Versorgungsstationen Energie tanken und sich erholen konnten.

Am Samstagabend wurde außerdem am Rande des Bogensportplatzes das große Sonnenwendfeuer entfacht. Viele Gäste, die den Wettbewerb hautnah mitverfolgt hatten, ließen den anstrengenden Tag am Feuer ausklingen. Nach der Auswertung der Wettkampfergebnisse durch Ute Penske standen jeweils am Abend die Sieger fest und es gab für die besten Schützen einen Preis.

 
 
Kommentare (0)
  • Kommentare anzeigen
Anzeigen