
Von Daniela Schweikardt
Rohrdorf. Künftig kann in Rohrdorf auch Hauptamtsleiter Alexander Langner Trauungen durchführen: Der Gemeinderat bestellte ihn in seiner jüngsten Sitzung zum Standesbeamten der Gemeinde Rohrdorf.
Langner hatte im Dezember erfolgreich die erforderlichen Kurse an der Akademie für Personenstandswesen absolviert und damit die Grundlage für das Urkundsamt gelegt. Ob Geburten, Trauungen oder Sterbefälle – die Gemeinde hat nun Standesbeamte in ausreichender Zahl, so dass auch im Urlaubs- oder Krankheitsfall eine ausreichende Stellvertretung gewährleistet ist. Der Tagesordnungspunkt "Spendenbericht der Gemeinde Rohrdorf" war schnell abgehakt: die Gemeinde selbst hat im vergangenen Jahr keine Spenden angenommen. Bürgermeister Joachim Flik stellt klar, dass zwar in Rohrdorf erfreulicherweise sehr viel besonders für die an Leukämie erkrankte Erna gespendet wurde, dies jedoch alles direkt über den Förderverein für krebskranke Kinder abgewickelt wurde. Flik nutzte die Gelegenheit, sich bei allen Spendern und Akteuren zugunsten der "Aktion Erna" zu bedanken, eine Aktion, die den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft zeigt.
Einstimmig votierten die Gemeinderäte für den von Johannes Fünfgeld, Leiter des Forstbezirks Nagold, vorgestellten Kultur- und Nutzungsplan für den Gemeindewald Rohrdorf 2012. Schon das Ergebnis 2011 fiel mit knapp 14 000 Euro Gewinn noch besser aus als geplant. 2012 rechnet Fünfgeld mit einem Gewinn in der selben Größe. Käferholz fiel 2011 nicht an, ein erfreulicher Holzmarktpreis und das betriebswirtschaftliche Handeln von Revierförster Thomas Katz führten zum erfreulichen Haushaltsergebnis. Ab 2012 gilt für den Gemeindewald Rohrdorf der neue Zehnjahres-Plan, in einer Waldbegehung und öffentlichen Sitzung im April wird der Gemeinderat die neue Forsteinrichtung abnehmen und formell beschließen. Die Naturalplanung 2012 beruhe aber, so Fünfgeld, auf den vom Gemeinderat im letzten Jahr gemachten Vorgaben für die Gemeindewaldbewirtschaftung. "Wir haben einen guten Förster, da sind die Gemeinderäte happy", kommentierte Bürgermeister Flik, als von Seiten der Gemeinderäte keine Wortmeldungen zur Aussprache kamen.