Von Uwe Priestersbach

Rohrdorf. Durch ihr schnelles Eingreifen konnte die Rohrdorfer Feuerwehr mehrfach größeren Schaden verhindern. Wie Kommandant Manfred Helber bei der Hauptversammlung im Bürgertreff berichtete, war die Wehr in diesem Jahr bei neun Einsätzen gefordert – darunter bei drei Kleinbränden.

"Wir konnten eine weitere Brandausbreitung verhindern", betonte der Kommandant und fügte hinzu, dies sei nur möglich, wenn eine gut ausgebildete und entsprechend ausgerüstete Feuerwehr vor Ort ist. Breiten Raum nahm in den vergangenen Monaten auch der Feuerwehrbedarfsplan ein, der vom Gemeinderat im Oktober einstimmig verabschiedet wurde. Dabei ist der Feuerwehr klar, dass die notwendigen Investitionen im Bereich der Fahrzeug- und Gerätehauskonzeption nicht leicht zu schultern sind. So soll in den nächsten zwei bis drei Jahren der Neubau eines Gerätehauses realisiert werden, aber auch die Ersatzbeschaffung für das 25 Jahre alte Tanklöschfahrzeuges steht ab 2015 auf der Agenda.

Bürgermeister Joachim Flik sieht die Rohrdorfer Feuerwehr gut aufgestellt, wobei er dank des stetigen Nachwuchses aus der Jugendfeuerwehr auch den Altersdurchschnitt von 34 Jahren erfreulich findet. Klar sei, dass die jetzige Unterbringung der Rohrdorfer Feuerwehr nicht mehr den heutigen Anforderungen entspreche. "Das neue Gerätehaus wird das Hauptthema der nächsten Jahre", ist Joachim Flik überzeugt. Wie wichtig eine gut ausgebildete und ausgerüstete Feuerwehr sei, habe vor wenigen Tagen die Katastrophe in Titisee-Neustadt gezeigt – und der Rathauschef betonte: "Bei der Menschenrettung zählt jede Minute".

Ehrungen standen ebenfalls auf der Tagesordnung, wobei Bernd Fischer seit 30 Jahren aktives Mitglieder der Feuerwehr ist.

Ihr zehnjähriges Jubiläum feierte Sarah Dengler. Per Handschlag wurde zudem Florian Lagger aus der Jugendfeuerwehr für den aktiven Dienst verpflichtet, während Willi Lagger zum Hauptlöschmeister befördert wurde.